Aktuell: NOFV akzeptiert Verbandsgerichts-Entscheidung
06.06.2021

Dirk Kunert, der in der Saison 2016/2017 noch
den Hamburger SV II betreute, kann sich als
Liga-Trainer von Carl Zeiss Jena darüber freuen,
dass das Reserve-Team in der Oberliga bleibt.
Foto: Imago Images / Karina Hessland
Ende Mai hatte das Verbandsgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes die Entscheidung des eigenen Verbandspräsidiums, aus der Oberliga Nordost trotz des Abbruchs der Saison 2020/2021 Teams sportlich absteigen zu lassen, einkassiert und damit Beschwerden des Brandenburger SC Süd 05 sowie des FSV Wacker 90 Nordhausen stattgegeben (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link). Nach einer einwöchigen Bedenkzeit vermeldeten die NOFV-Verantwortlichen nun auf ihrer facebook-Seite, dass sie das Urteil akzeptieren, wodurch der Brandenburger SC, Wacker Nordhausen und der FC Carl Zeiss Jena II auch in der kommenden Serie 2021/2022 in de Oberliga spielen.


Hier der Wortlaut der Mitteilung des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes:

„Auf der Grundlage der Urteile in den Beschwerdesachen Brandenburger SC Süd 05/NOFV und FSV Wacker 90 Nordhausen/NOFV gegen den Beschluss des Präsidiums des NOFV vom 16. April 2021 werden die Vereine Brandenburger SC Süd 05, FSV Wacker 90 Nordhausen und FC Carl Zeiss Jena II im Spieljahr 2021/22 in der Oberliga des NOFV spielen. Das geschäftsführende Präsidium des NOFV vertritt die Auffassung, dass die Beschlüsse des Präsidiums vom 16. April 2021 auf der Grundlage der Festlegungen in der Satzung, den Ordnungen, den Durchführungsbestimmungen, der Auf- und Abstiegsregelung sowie des mehrheitlichen Votums der Vereine gefasst wurden. Aus Gründen der Praktikabilität, vor allem aber der Planungssicherheit für die kommende Saison wird der NOFV die Entscheidung des Verbandsgerichtes akzeptieren und keine weiteren zivilrechtlichen Maßnahmen einleiten.“

Link: SportNord-Bericht vom 28.05.2021 über das Verbandsgerichtsurteil gegen das NOFV-Präsidium

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