Bezirksliga 1: Klemme nicht länger SCP-Trainer

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Heiko Klemme hört nach nur fünf Monaten als Trainer des SC Pinneberg auf.
(Foto-Credit: Johannes Speckner)

Die gute und wichtigste Nachricht zuerst: Dem Spieler des SC Pinneberg, der sich in der vergangenen Woche mit dem Corona-Virus infiziert hatte, was eine Absage der Partie gegen den Heidgrabener SV zur Folge hatte, geht es den Umständen entsprechend gut. Die schlechte Nachricht: Die SCP-Verantwortlichen müssen sich auf die Suche nach einem neuen Trainer begeben – wieder einmal. Denn am Donnerstagabend trafen sie sich zu einem Gespräch mit Heiko Klemme, in dem sich alle Beteiligten auf eine sofortige, einvernehmliche Trennung einigten.


Die Unterhaltung begann damit, dass Klemme, der das Traineramt an der Raa als Nachfolger von Patrick Bethke erst im Sommer übernommen und aus den ersten sieben Saisonspielen acht Punkte geholt hatte, was aktuell Relegationsrang neun in der Bezirksliga 1 bedeutet, mitteilte, dass er in der kommenden Saison nicht mehr als Coach zur Verfügung stehen würde. Nachdem im weiteren Verlauf der Zusammenkunft die Rede darauf kam, dass der 45-Jährige, der in Hamburg-Eidelstedt lebt, von Mitte Januar 2022 bis Ende Februar 2022 für sechs Wochen auf einer Reha weilen und dem Team deshalb nicht zur Verfügung stehen wird, einigten sich die Anwesenden letztlich darauf, mit sofortiger Wirkung einen Schlussstrich zu ziehen.


Klemmes bisheriger Co-Trainer Carsten Clausen, der ebenfalls erst im Sommr an der Raa eingestiegen war, wird die SCP-Kicker in den beiden bis zur Winterpause noch anstehenden Begegnungen gegen Blau-Weiß 96 Schenefeld (Freitag, 26. November) und beim FC Roland Wedel (Sonntag, 5. Dezember) betreuen; eventuell kommt noch eine dritte Begegnung hinzu, wenn die Nachholpartie gegen den Heidgrabener SV vom Spielausschuss des Hamburger Fußball-Verbandes noch für dieses Jahr neu angesetzt wird. Nach der kurzen Winterpause soll dann, so der Wunsch der SCP-Verantwortlichen, ein neuer Übungsleiter auf der Kommandobrücke stehen. Sollte er zeitnah gefunden werden, wäre das wieder eine gute Nachricht aus dem Süden Pinnebergs.

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