Regionalliga: VfB holt Hallenser aus Dänemark

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Spieler aus der Dritten Liga Dänemarks stehen normalerweise kaum im Blickfeld von Vereinsverantwortlichen aus Deutschland. Trotzdem kam es nun zum Wechsel von Mittelfeldmann Alexander Schmitt (25), der zuletzt mit Naestved BK den sofortigen Wiederaufstieg aus der Dritten in die Zweite Liga Dänemarks schaffte, zum VfB Lübeck. Die Verantwortlichen des Drittliga-Absteigers gaben Schmitt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022, der eine Option auf eine weitere Spielzeit enthält.

Schmitt wuchs in Halle an der Saale auf, wo er beim VfL Halle 96 und beim Halleschen FC seine fußballerische Ausbildung erhielt. Nachdem er, frisch der A-Jugend entwachsen, beim HFC den Sprung in den Drittliga-Kader nicht schaffte, war er in der Regionalliga Nordost und in der Oberliga Nordost bei der SG Union Sandersdorf, TSG Neustrelitz, Tennis Borussia Berlin, VfB Germania Halberstadt sowie Rot-Weiß Erfurt aktiv (83 Regionalliga- und 49 Oberliga-Spiele). Im Januar 2020 wechselte er zu Naestved, wo er in 14 Einsätzen den Abstieg aus der 1. Division nicht verhindern, zuletzt aber in der 2. Division zum sofortigen Wiederaufstieg beitragen konnte.

VfB-Sportdirektor Rocco Leeser erklärte auf der Internet-Seite seines Klubs: „Ich erwarte, dass Schmitt der Balance in unserem Spiel guttun wird. Er ist diszipliniert und enorm laufstark, im Spiel gegen den Ball zudem eng am Mann und damit unangenehm für jeden Gegenspieler. Er bringt bereits einiges an Erfahrung mit, zudem zeichnet ihn sein enormer Siegeswille aus.“ Schmitt selbst wurde auf der Internet-Präsenz seines neuen Vereins wie folgt zitiert: „Ich freue mich, dass ich wieder in Deutschland bin und bei einem Verein mit professionellen Strukturen. Unter solchen Bedingungen arbeiten zu können, empfinde ich als Privileg. Nach dem Abstieg beginnt hier ein neues Kapitel, und ich will alles dafür tun, um mit meinen Qualitäten und meinem Charakter dazu beizutragen, dass wir hier gemeinsam eine erfolgreiche Zeit erleben.“

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