Heino-Gerstenberg-Pokal: Zwei Spiele am Sonnabend

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Führt Trainer Michael Stegemann (Mitte) die Fünftvertretung des Hamburger SV ins Viertelfinale?
(Foto-Credit: Johannes Speckner)

Eigentlich müsste sich der SC Poppenbüttel III am Sonnabend, 6. November im Achtelfinale des Heino-Gerstenberg-Pokals beim Glashütter SV III wohlfühlen – schließlich liegt der Sportplatz der GSV-Kicker in Norderstedt, auf dem ab 15 Uhr der Ball rollt, an der Poppenbütteler Straße. Beide Teams sind Staffel-Rivalen in der B-Kreisklasse 5, in der die Poppenbütteler als Spitzenreiter am vergangenen Sonntag mit einem 6:2 beim SC Ellerau II ihren sechsten Sieg im siebten Spiel feierten. Aber auch die Glashütter können, nach ihrem jüngsten 1:1-Unentschieden beim TuS Holstein Quickborn II, als Rang-Vierter auf den Aufstieg in die A-Kreisklasse hoffen. Und: Am 19. September hatten sie mit einem 4:2-Heimsieg der SCP-Dritten deren bisher einzige Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison beigebracht. Damals war der Wohlfühlfaktor der Poppenbütteler an der Poppenbütteler Straße also nicht allzu hoch.


Im zweiten Sonnabend-Spiel gastiert der Hamburger SV V (Spitzenreiter der A-Kreisklasse 4) um 16 Uhr am Berner Heerweg beim Farmsener TV III (Rang-Achter der B-Kreisklasse 9). Hier gelten die „Rothosen“ als klarer Favorit, schließlich gewannen sie alle Pflichtspiele in dieser Saison. HSV-Coach Michael Stegemann stehen zahlreiche Akteure mit höherklassiger Erfahrung, die er zuvor bereits beim SV Lohkamp II sowie teilweise auch schon beim HFC Falke II und TuS Germania Schnelsen II unter seinen Fittichen hatte, zur Verfügung. Nachdem Stegemanns Schützlinge im Sommer 2020 zunächst als Achte Mannschaft beim HSV eingestiegen und in der B-Kreisklasse an den Start gegangen waren, wurden sie ein Jahr später durch einen klubinternen Tausch zur Fünftvertretung.

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