Regionalliga: Unger übernimmt Hildesheim

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Knappe zwei Wochen nach der Bekanntgabe des Abschieds von Benjamin Duda (32) im Sommer (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link) haben die Verantwortlichen des Nord-Regionalligisten VfV Borussia 06 Hildesheim am Pfingstmontag ihren neuen Coach vorgestellt. Demnach übernimmt Markus Unger (39) zur kommenden Saison das Traineramt in der Domstadt. Der Ex-Profi war zuletzt Assistent von Chefcoach Henning Bürger (51) beim Staffel-Rivalen VfL Wolfsburg II, der aber nun vom Spielbetrieb abgemeldet wird (SportNord berichtete).

Vor seinem Engagement bei den „Jung-Wölfen“ war Unger lange Jahre bei Eintracht Braunschweig tätig: In der Dritten Liga als Co-Trainer unter André Schubert (49) und Christian Flüthmann (39) sowie Chefcoach der U23 in der Regionalliga Nord. In seiner aktiven Zeit bei den Braunschweiger „Löwen“ spielte er in der Zweiten und Dritten Liga. Weitere Stationen als Spieler waren Hessen Kassel, BSV Kickers Emden, Sportfreunde Siegen, SSV Reutlingen 05, SV Buchonia Flieden, FC Schweinfurt 05 und Borussia Fulda.

VfV-Präsident Michael Salge und der Vorsitzende Achim Balkhoff erklärten auf der Internet-Seite des Klubs: „Unger ist der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt. Mit ihm gehen wir unseren eingeschlagenen Weg konsequent weiter.“ Die Fähigkeiten des neuen Übungsleiters umschrieb die Vereinsführung wie folgt: „Moderne Trainingsmethoden, kommunikationsstark, empathisch und darüber hinaus durch seine jahrelange enge Koppelung an Eintracht Braunschweig und VfL Wolfsburg noch bestens vernetzt in Liga drei und vier. Von allen ernsthaften Kandidaten hat uns Unger am meisten überzeugt – auch menschlich.“

Unger selbst wurde auf der Internet-Präsenz seines zukünftigen Klubs wie folgt zitiert: „Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe als Cheftrainer bei einem Traditionsverein in der Regionalliga Nord und über das entgegengebrachte Vertrauen der Verantwortlichen. Gemeinsam wollen wir den eingeschlagenen Weg der vergangenen Jahre fortführen, uns auch neue Ziele stecken und hoffentlich bald wieder mit vielen Zuschauern und Fans emotionalen Fußball erleben.“

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