
Beim Hummelsbütteler SV, der zuletzt als Elfter der Kreisliga 6 den sofortigen Wiederabstieg in die Kreisklasse verhindern konnte, gibt es in diesem Sommer einige Veränderungen. So wird Michael Haerting, der sich im März zurückgezogen hatte (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), ab sofort als Liga-Obmann der Hummelsbütteler fungieren.
„Ich stehe dem Verein wieder zur Verfügung“, erklärte Haerting gegenüber SportNord, und ergänzte: „Nachdem ich in der Vergangenheit beim HuSV für viele Dinge alleine zuständig war, wollte ich kürzer treten – auch, um die Spiele meines Sohnes, der nun gerade zum SC Poppenbüttel gewechselt ist, beobachten zu können. Aber jetzt ist es so, dass ich mich als Liga-Obmann ausschließlich um die Belange der Ersten Mannschaft kümmern kann!“ Mit Ulrich Hari haben die HuSV-Verantwortlichen zudem einen zweiten Trainer verpflichtet. „Das Engagement von Hari ist keinesfalls als Machtbeschneidung unseres bisherigen Trainers Jan Witt zu verstehen. Vielmehr ist es so, dass Witt selbst darum gebeten hat, dass er entlastet wird, da er sich auch im Jugendbereich des HuSV sehr stark engagiert und zudem beruflich stark eingebunden ist – und heutzutage ist es kaum noch möglich, dass ein Trainer alles alleine macht“, befand Haerting.
Hari war im Frühjahr als Co-Trainer beim Nord-Bezirksligisten SC Alstertal/Langenhorn ausgeschieden, nachdem Klaus Stieper das Traineramt wieder an Carsten Gerdey übergeben hatte. „Weil ich Hari von früher kenne und er in Langenhorn wohnt, haben wir uns über ein Engagement in Hummelsbüttel unterhalten, und Hari ist mit Witt auch auf einen Nenner gekommen“, ist Haerting überzeugt, dass das neue Trainergespann „gut harmonieren wird“. Nach den Zielen für die kommende Saison befragt, betonte Haerting: „Wir wollen auf jeden Fall weiterhin in der Kreisliga 6 spielen. Je nachdem, welche Teams in diese Staffel eingeteilt werden, hoffe ich, dass wir nicht nur gegen den Abstieg spielen werden, sondern uns leicht nach oben orientieren können, denn in unserem Team sind einige gute, junge Spieler. Um aber tatsächlich einen einstelligen Platz anpeilen zu können, müssen wir noch zwei Verstärkungen holen.“ (JSp)