Oberliga 2: Niendorf am Ende mit Grubba und etwas Glück

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Der Niendorfer Daniel Brückner, der das 3:0 erzielte, im Dreikampf mit Lennart Dora, dem Schützen des ersten Union-Treffers, und Patrice Meyer.
(Foto-Credit: Johannes Speckner)

Im Oberliga-Spiel zwischen dem Niendorfer TSV und dem FC Union Tornesch ging die Post ab. Vor allem über die rechte Seite der Hausherren, auf der der Tornescher Linksverteidiger Patrice Meyer in der ersten Viertelstunde nur die Hacken seiner Niendorfer Gegenspieler sah. Nach drei Gegentoren erbarmte sich Union-Trainer Thorben Reibe und stellte Allzweckwaffe Fabian Knottnerus auf links. Vorher war er Sturmspitze! In der zweiten Hälfte musste er mit einem „Eisbein“ vom Platz (53.).


Tornesch träumte 15 Minuten lang. Und kassierte verdient drei Tore. Eins schöner als das nächste. Den ersten Treffer erzielte Ante Kutschke nach toller Vorarbeit von Speck (3.). Finn Huneke legte nach (5.). Einen Abpraller schoss er flach aus 14 Metern ins Tor von Keeper Knut Ole Mohr. Dem stand Daniel Brückner nicht lange nach. Er traf nach toller Vorarbeit von Theo Behrmann (12.). Reibe: „Die schlechteste Phase meines Teams, die ich je gesehen habe.“


NTSV-Trainer Ali Farhadi: „Die schnelle Führung war ein Problem für uns. So komisch das auch klingt. Danach ließ die Konzentration nach.“ So dass Lennart Dora eine Ecke zum 1:3 verwandelte (27.). Plötzlich war Tornesch im Spiel. Kämpfte von da verbissen um jeden Meter. Farhadi: „Wir haben gespielt. Die haben gekämpft.“


Niendorf besaß Chancen für drei Spiele. Alleine Martin Fedai hätte mehrfach treffen können. Sogar müssen. Tat er aber nicht. Und so erzielte Tornesch das 2:3 per Freistoß durch Maik Stahnke (65.). Tornesch drückte auf den Ausgleich. Blieb aber glücklos. Spät parierte NTSV-Keeper Tobias Grubba zweimal kurz hintereinander glänzend (90.+4) und hielt für den NTSV drei Punkte fest.


(Stefan Knauß)

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