Lotto-Pokal: Drittrunden-Wiederholungsspiel abgesetzt

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Zwischen Max Fehlberg (FC Elmshorn, rechts) und Lennart Lux vom VfL Pinneberg gibt es zumindest vorerst kein Wiedersehen auf dem Platz.
(Foto-Credit: Johannes Speckner)

Nicht am Sonntag, 26. September auf dem Platz an der Wilhelmstraße, sondern am Mittwoch, 29. September in Hamburg-Jenfeld vor dem Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbandes kommt es zum Wiedersehen zwischen dem FC Elmshorn (Bezirksliga 1) und dem VfL Pinneberg (Landesliga 1). Die HFV-Verantwortlichen setzten das für Sonntagnachmittag geplante Drittrunden-Wiederholungsspiel des Lotto-Pokals zunächst einmal ab, weil die Pinneberger Offiziellen Protest gegen die Spielwertung einlegten und die Gebühr fristgerecht überwiesen.


Zur Erinnerung: Die Erstauflage der Partie war am 10. September beim Stand von 0:1 nach 75 Minuten von Schiedsrichter Niko Lahajnar (TuS Borstel) wegen des starken Regens zunächst unter- und nach langer Wartezeit schließlich abgebrochen worden. Den von VfL-Seite gemachten Vorschlag, die Begegnung fortzusetzen und dort, wo die Kreidelinien vom Regen weggeschwemmt worden waren, mit Hütchen weiterzuspielen, lehnten die Hausherren ab. Darauf und dass Lahajnar zugesichert habe, dies in einem Sonderbericht dem Verband mitzuteilen, dies dann aber offensichtlich nicht tat, berufen sich die VfL-Entscheidungsträger bei ihrem Protest. Sie wollen eine Wertung der ersten Begegnung und den Einzug in die Vierte Runde, ohne erneut in der Krückaustadt antreten zu müssen, erreichen.


Daniel Witt, Sportlicher Leiter des FCE, sieht der Verhandlung dem eigenen Bekunden nach „gelassen“ entgegen. Die Elmshorner wähnen sich ihrerseits auf der sicheren Seite und gehen fest von einer Neuaustragung der Partie aus, weil der von FCE-Vorstandsmitglied Uwe Wölm gemachte Gegenvorschlag, den Platzwart zu holen und die Linien neu kreiden zu lassen, von Referee Lahajnar abgelehnt worden war. Es ist also davon auszugehen, dass das HFV-Sportgericht auch vom Unparteiischen eine Stellungnahme anfordert – oder ihn sogar vorlädt, was zur Folge hätte, dass es im Osten Hamburgs nicht nur zum Wiedersehen zwischen den Verantwortlichen beider Klubs kommt.

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