
Nein, der SC Cosmos Wedel hat sich nicht von Andreas Sowade, der seit diesem Sommer gemeinsam mit dem spielenden Felix Loyal das Trainerduo bildet (SportNord berichtete), getrennt. Sowade stand am Sonntag nur aus dem Grund, das er im Urlaub weilte, nicht an der Seitenlinie. Vertreten wurde er von Frank Hofmann, dem Stellvertretenden Fußball-Abteilungsleiter der „Cosmonauten“. Unter Hofmanns Regie feierten die Elbstädter einen 3:1-Sieg beim Schlusslicht TSV Uetersen III; Hofmann stufte diesen Erfolg anschließend als „glanzlosen Pflichtsieg“ ein. Durch seinen nun schon dritten Sieg in Folge vergrößerte der SC Cosmos aber seinen Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz in der Kreisliga 7 auf vier Punkte.
Auf dem Rasenplatz an der Jahnstraße profitierten die Wedeler zunächst davon, dass TSV-Torwart Stephan Müller (vertrat den im türkischen Izmir urlaubenden Pascal Freundt) übermotiviert einen Cosmos-Akteur von den Beinen holte. Philip Zink verwandelte den fälligen Elfmeter zum 0:1 (9.). Zehn Minuten später glichen die Uetersener mit einem schön anzuschauenden Treffer aus: Nach einer Kopfballabwehr der Gäste versuchte es Andreas Stubben mit einer Direktabnahme, die sich über den herausgelaufenen Cosmos-Keeper Tobias Hein hinweg zum 1:1 ins Netz senkte. Die nächste Wedeler Führung ließ aber nicht lange auf sich warten: Als die Uetersener einen Freistoß, den die Gäste von der Mittellinie aus nach vorne geschlagen hatten, nicht energisch genug klärten, gelang Spielertrainer Loyal das 1:2 (24.). Der Uetersener Nils-Marvin Schwarz traf freistehend nur den Pfosten, dann musste Maurice Rene Öhlers nach einem groben Foul verletzt passen. Einen Fehlpass des eingewechselten Ueterseners Florian Hilmer nutzte Steffen Stooß zum 1:3-Endstand (57.). „Wir befinden uns momentan in einer sehr schwierigen Phase“, räumte TSV-Trainer Gerhard von Drathen nach der bereits neunten (!) Niederlage in Folge seines Teams ein.