A-Kreisklasse 5: VfL-Reserve geht im „Torneum“ unter
09.10.2019

Thomas Bull, Trainer des VfL Pinneberg II, kassierte in
Tornesch eine deutliche Niederlage.
Durch die im Frühjahr erfolgte Abmeldung des VfL Pinneberg II aus der Bezirksliga West wurde die bisherige Dritte Mannschaft im Sommer zur neuen Zweitvertretung ihres Vereins. An die zumeist guten Auftritte in der Rückrunde der vergangenen Saison, damals noch als Dritte Herren, konnte das Team von VfL-Trainer Thomas Bull allerdings nicht anknüpfen. Am Sonntag kassierte es mit einem 1:7 beim FC Union Tornesch III seine bis dato höchste Saison-Niederlage. Im Gegenzug freute sich FCU-Coach Ingo Jopp über den höchsten Sieg – passenderweise an seinem 53. Geburtstag.

Hatten sich die Tornescher in der vergangenen Saison im Duell der Drittvertretungen gegen Bulls Team nach einer 1:2-Pleite in der Kreisstadt im Rückspiel mit einem 1:1-Unentschieden begnügen müssen, so besaßen sie nun von Beginn an die Kontrolle über Ball und Gegner. Dies drückte sich auf dem Kunstrasenplatz im „Torneum Fußballpark“ früh auch im Ergebnis aus: Steven Schröder passte in die Tiefe zu Kevin Ceballo Romero, der frei auf das Gäste-Gehäuse zulief und aus 15 Metern zum 1:0 in das lange Eck traf (13. Minute). Im Drei-Minuten-Takt ging es weiter: In eine Rechtsflanke von Simon von Bornstädt musste Ufuk Coskun nur seinen Fuß halten – 2:0 (16.). „Das war ein hervorragender Spielzug“, lobte Jopp. Dann nutzte Ali Badal einen Steilpass von Calvin Plambeck, indem er aus zwölf Metern in das kurze Eck traf (19.).

Die Tore hätten weiter wie reife Früchte fallen können – doch als VfL-Keeper Piotr Piechota bei einem Klärungsversuch einen Mitspieler anschoss, traf Badal den Ball nicht richtig, weshalb Piechota seinen Fehler wieder ausbügeln und parieren konnte (24.). Das 4:0 fiel aber trotzdem noch vor der Pause: Nach einer Balleroberung an der Mittellinie ließ Akin Ayten bei seinem Alleingang gleich vier Pinneberger aussteigen und schoss aus zehn Metern in die lange Ecke ein (36.). Nach dem Seitenwechsel vergab die Heim-Elf einige gute Gelegenheiten – auch der eingewechselte Andre Kanwischer hatte zunächst kein Zielwasser getrunken, als er nach Aytens Rechtsflanke freistehend an Piechota scheiterte (53.).

Zehn Minuten später machte er es besser: Oliver Jensen überwand die hochstehende Gäste-Abwehr per Schnittstellenpass und Kanwischer traf ungedeckt. Auch das 6:0 ging auf das Konto des „Jokers“, der einen misslungenen Abschlag von Piechota annahm und den Ball dann sehenswert aus 25 Metern in den Winkel jagte (70.). Als die Heim-Elf einen Eckstoß nicht richtig klärte, gelang Mansour Heidari aus Nahdistanz zumindest das Ehrentor für die VfL-Reserve (85.). Den Schlusspunkt setzte Jensen, der nach einem Doppelpass mit Coskun noch einen Gäste-Verteidiger sowie Piechota ausspielte und zum 7:1-Endstand einschoss (87.). „Wir waren total überlegen und haben auch in der Höhe absolut verdient gewonnen“, urteilte Jubilar Jopp anschließend.


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