Harburg-Pokal: Rot Weiss Wilhelmsburg triumphiert
08.07.2019

So feierte die Mannschaft von Rot Weiss Wilhelmsburg ihren Triumph beim Harburg-Pokal.
25 Minuten lang herrschte Entspannung pur: Nichts deutete im Finale des 55. Harburg-Pokals zwischen den beiden Süd-Bezirksligisten SV Wilhelmsburg und Rot Weiss Wilhelmsburg darauf hin, dass es Stress geben könnte. Es gab kaum ein Foulspiel, allerdings auch nur wenige Torraumszenen. Das SVW-Team sah sich in der ersten Viertelstunde einem Dauerdruck seines Nachbarn ausgesetzt und musste in der Defensive Schwerstarbeit verrichten. Gerade aus dem Trainingslager zurück, wirkten die SVW-Kicker müde. Ihr Keeper Hendrik Martens war einmal unsicher, doch der Kopfball von Mustafa Kiremitci ging über das Tor.

Dann wurde es leider hässlich. Ein Nachtreten machte den Anfang und einige Spieler standen sich Kopf an Kopf gegenüber. RWW-Akteur Kadir Özdemir flog mit der Ampelkarte vom Feld, während SVW-Spieler Amir Ukshini noch einmal mit „Gelb“ davon kam (43. Minute). Yosef Mustafa traf für die Rot-Weißen noch den Pfosten, ehe es nach vielen hektischen Szenen in die Pause ging.

In der 50. Minute fiel dann das Tor des Tages: Ein wunderbarer Flankenball von Kiremitci fand den Kopf von Mustafa, der seine Rot-Weißen in Führung nickte. Dann lagen bei Ukshini die Nerven blank und er sah ebenfalls die Gelb-Rote Karte. In der Folge wurde RWW-Trainer Deniz Yalcin von der Trainerbank verwiesen und sein Spieler Baris Kilic flog mit glatt „Rot“ vom Platz (60.). Auf der SVW-Bank pöbelt Nicolas Timmler, weshalb er ebenfalls vorzeitig zum Duschen gehen musste. Nach einem Handspiel gab es einen Elfmeter für die Rot-Weißen: Doch Veli Görgüc verpasste die Entscheidung, weil Martens die Ecke ahnte und parierte.

So blieb die Partie bis zum Ende offen, doch dem SVW-Team fehlte es in der Offensive an der nötigen Durchschlagskraft: Die Anspiele waren unsauber und so ergaben sich keine Lücken. Nachdem Görgüc in der langen Nachspielzeit ebenfalls noch „Gelb-Rot“ gesehen hatte (97.), pfiff Schiedsrichter Tobias Nawo (von Grün-Weiss Harburg) das Endspiel ab.

(Ingo Brussolo)


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