
Die Norderstedter Unternehmensgruppe Plambeck hat am vergangenen Freitag beim Amtsgericht einen Antrag auf Einleitung eines Insolvenzverfahrens für ihren Bereich „Bauausführungen“ gestellt. Neben der Tatsache, dass nun wohl 70 Mitarbeitern die Arbeitslosigkeit droht, stellt sich die Frage: Hat dies Auswirkungen auf den ambitionierten Hamburg-Ligisten Eintracht Norderstedt?
„Nein, bisher nicht“, stellt Eddy Münch klar. Auf Nachfrage von SportNord ergänzte der Eintracht-Vizepräsident: „Nach meinem Kenntnisstand hat unser Hauptsponsor Horst Plambeck mit dem Bauunternehmen nichts zu tun!“ Fakt ist, dass Jürgen Plambeck der vertretungsberechtigte Geschäftsführer des Baugeschäftes Hinrich Plambeck & Söhne ist. Als „persönlich haftende Gesellschafterin“ wird auf der Internet-Seite des Unternehmens die „Plambeck Verwaltungs GmbH“, die ihren Sitz ebenfalls in Norderstedt hat, genannt.
Münch, der die Bewerbung seines Klubs beim Deutschen Fußball-Bund um eine Regionalliga-Lizenz für die kommende Saison aufrecht erhalten will, empfahl abschließend, „direkt bei Herrn Plambeck nachzufragen“ – doch Horst Plambeck, der das Baustoffzentrum Obi/Plambeck leitet und zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Eintracht ist, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. „Er ist in dieser Woche nicht mehr zu sprechen“, teilte seine Frau am Dienstag lediglich mit.