
Nach dem letzten Punktspiel am vergangenen Spieltag beim HSV Barmbek-Uhlenhorst hatte der Trainer des Meiendorfer SV, Matthias Stuhlmacher, auf der dem Spiel folgenden Pressekonferenz deutliche Worte und Vorwürfe gegenüber dem Präsidenten und Ersten Vorsitzenden Jens Malcharzcik vom Stapel gelassen, ohne dabei aber dessen Namen zu nennen. Aufhänger war die mit Stuhlmacher nicht abgesprochene Verlegung des Spieltermins bei BU auf einen Sonnabend, an dem abzusehen war, dass etliche Akteure keine Zeit finden würden.
Wie kaum anders zu erwarten, sollte die Partie gegen BU die letzte gewesen sein, die nach viereinhalb Jahren unter der Regie von Matthias Stuhlmacher stattfand.
Am gestrigen Donnerstagabend erhielt Stuhlmacher vor dem Training zunächst von Jens Malcharzcik verbal die fristlose Kündigung mit der Information, dass diese bereits nach einem Vorstandsbeschluss – Grund: vereinsschädigendes Verhalten – auf dem Postwege an den Trainer unterwegs sei.
Matthias Stuhlmacher hierzu gegenüber SportNord: „Mir war klar, dass irgendwelche Konsequenzen folgen würden, wenngleich ich zunächst mit einer Abmahnung gerechnet hatte. Genauso klar war, dass ich das Training heute nicht mehr leiten würde.“ Weiter führte er aus: „Das Ganze ist natürlich sehr schade und traurig, was mir auch die Reaktion der Mannschaft gezeigt hat. Wenn mein Abschied ein Gutes haben sollte, dann vielleicht eine jetzt auch folgende Änderungen der Strukturen im Verein, woran ich aber meine Zweifel habe“.
Das Training am Donnerstagabend übernahm Co-Trainer Oliver Kral, der dies auch am Freitag leiten wird und auch für das am Sonnabend stattfindende Spiel gegen den SV Rugenbergen die Verantwortung an der Linie hat.
Die konkrete Stuhlmacher-Nachfolge steht allerdings noch in den Sternen,
hvp