Oberliga: Oliver Zapel trainiert TuS Dassendorf


Während im Norden Deutschlands am Donnerstagmorgen Schneechaos herrschte und herrscht, haben die Verantwortlichen der TuS Dassendorf Klarheit geschaffen – und zwar bei der Trainerfrage. Sie vermeldeten auf ihrer Instagram-Seite, dass sie „frühzeitig die sportlichen Weichen für die kommenden Jahre gestellt“ hätten: „Zur Saison 2026/27 übernimmt Oliver Zapel (57) das Amt des Cheftrainers am Wendelweg.“ Zapel folgt auf Özden Kocadal, der mit dem Saisonende nach nur einem Jahr im Zuge einer Neuaufrichtung aufhören muss.

Mit der Verpflichtung eines DFB-Fußballlehrers mit UEFA-Pro-Lizenz würden sie „höchste fachliche Qualität gewinnen, eine moderne und klare Fußballidee sowie einen Trainer, der für nachhaltige sportliche Entwicklung steht“, hieß es in der Mitteilung, in der die TuS-Offiziellen präzisierten: „Im Fokus stehen dabei die gezielte Weiterentwicklung hungriger, ambitionierter Spieler und der strukturelle Ausbau des gesamten sportlichen Bereichs.“ Die Entscheidung, den zuletzt beim Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck tätigen Zapel zu verpflichten, „unterstreicht unseren Anspruch, langfristig zu denken und den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“, so die Dassendorfer Führung.

Zapel selbst wurde in der Mitteilung wie folgt zitiert: „Die TuS Dassendorf ist ein Verein mit klarer Haltung und einem sehr ambitionierten Umfeld. Mich reizt besonders der gemeinsame Weg: Strukturen weiterzuentwickeln, eine klare Spielidee zu implementieren und Spieler individuell besser zu machen. Ich möchte mit der Mannschaft Fußball spielen, der Mut, Intensität und Identität ausstrahlt und der den Menschen in Dassendorf und der Region Freude macht. Diese Aufgabe gehe ich mit voller Überzeugung, großer Energie und Respekt vor dem Verein an.“

Der neue TuS-Sportchef Hakan Karadiken erklärte: „Diese Verpflichtung zeigt sehr deutlich, welchen Weg wir mit der TuS Dassendorf gehen wollen: klar, ambitioniert und mit einem kompromisslosen Anspruch an Qualität. Oliver Zapel steht für modernen Fußball, Struktur, Entwicklung und Führung. Wir sind überzeugt, dass er hervorragend zu unserem Verein und unseren Zielen passt.“

(Johannes Speckner)

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