A-Kreisklasse 7: Demir-Sechserpack beim DSC-Kantersieg

Army

Das eigentlich seltene Fußball-Ergebnis von 10:2 gab es in der A-Kreisklasse 7 am fünften Spieltag gleich zweimal. Während der Walddörfer SV II mit diesem Ergebnis gegen den bemitleidenswerten SV Tonndorf-Lohe seine Tabellenführung untermauerte, triumphierte der DSC Hanseat mit 10:2 beim Schlusslicht SV Wilhelmsburg III, was im Klassement mit dem Sprung auf den zweiten Rang belohnt wurde.


Als auf dem Kunstrasenplatz 1 der neuen Sportanlage am Karl-Arnold-Ring gerade einmal 40 Sekunden gespielt waren, brachte Özgür Demir die Dulsberger bereits in Führung. Und der Kantersieg schien früh Form anzunehmen, als Lukas Haenle von links nach innen zog, wo ihn zunächst ein SVW-Verteidiger störte, ehe Haenle im Nachsetzen aus 16 Metern doch noch einschoss – 0:2 (3. Minute). Auch in der Folgezeit dominierten die Hanseaten das Spiel, scheiterten aber wiederholt an nicht immer eindeutigen Abseits-Entscheidungen, wie es sie bei fehlenden Linienrichtern immer wieder gibt“, hieß es auf der facebook-Seite des Klubs von der Vogesenstraße.


Dass die Gäste langsam aber sicher nachließen, schien sich zu rächen, als den Hausherren ihrerseits ein Doppelschlag gelang, wodurch sie innerhalb von nicht einmal zwei Minuten zu einem 2:2-Gleichstand kamen. „Beide Male konnte die DSC-Abwehr einen Eckball nicht klären, nach einem Gestocher um den Elfmeterpunkt herum schlug es zweimal aus kurzer Entfernung hinter DSC-Keeper Lars Peemöller ein“, wurden die Gegentreffer aus der 25. und 26. Minute auf der facebook-Seite geschildert. Doch dies steckten die Dulsberger gut weg und gingen zügig wieder in Front: Haenle nahm am linken Strafraumeck einen von den Wilhelmsburgern nicht weit genug abgewehrten Ball auf und passte zu Niels Douanla, der zum 2:3 vollstreckte (27.).


Kurios: Auch diesem Treffer folgte nur zwei Minuten später der nächste, als Zekeriya Kurt in den Lauf von Demir passte, der die Zwei-Tore-Führung für die Gäste wiederherstellte. Mit einer Kopie dieses Torerfolgs – erneut assistierte ihm Zekeriya Kurt – erhöhte Demir mit seinem dritten Treffer des Tages zum 2:5-Pausenstand (36.). Kurz nach dem Seitenwechsel machte Zekeriya Kurt seinen „Vorlagen-Hattrick“ perfekt und fand auf der rechten Seite Douanla, der an SVW-Torwart Pierre Tiebel vorbei zum 2:6 vollstreckte (47.). Einem Scheibenschießen glich eine Szene nach 55 Zeigerumdrehungen, bei der die Elbinsel-Kicker zunächst mehrere Schüsse von Demir und Hami Kurt abblockten, ehe Connor Wagner trocken mit links zum 2:7 einschoss.


Im Gefühl des sicheren Sieges nahm DSC-Coach Ercan Kurt anschließend mehrere Wechsel vor, „wodurch der Spielfluss ein bisschen verloren gegangen“ sei, wie die Entscheidungsträger der „Hanseaten“ wie facebook einräumten. Gut aus DSC-Sicht war es, dass Dogan auf dem Platz blieb, denn mit einem lupenreinen Hattrick (61., 63., 70.) verdoppelte er nicht nur seine Tor-Ausbeute, sondern sicherte auch einen zweistelligen Erfolg. „Angesichts der Tatsache, dass die Gastgeber in der zweiten Halbzeit außer einem Freistoß aus 20 Metern, den Peemöller über die Latte lenkte, praktisch ohne Offensivspiel blieben, war der Dulsberger Erfolg auch in dieser Höhe verdient und hätte leicht höher ausfallen können“, urteilten die Entscheidungsträger via facebook.

 Redaktion
Redaktion Artikel