Aktuell: Wer profitiert noch vom Wedeler Aus?
01.06.2019

Trainer Jan-Hendrik Haimerl und die BU-Reserve können sich aller Voraussicht nach über den Aufstieg in die Landesliga freuen.
Dass der Hamburger Fußball-Verband nach der angekündigten Nichtmeldung des Wedeler TSV für die kommende Saison 2019/2020 in der Oberliga Hamburg zwei Aufstiegsspiele zwischen den beiden Landesliga-Drittplatzierten FC Union Tornesch und VfL Lohbrügge ansetzt, ist naheliegend (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), aber noch nicht sicher. Aber auch für den Fall, dass dem Oberliga-Drittletzten HEBC der Abstieg erspart bliebe (was allerdings den Durchführungsbestimmungen nach eigentlich nicht möglich ist), wäre in den drunter liegenden Spielklassen jeweils ein Platz für einen Neuling mehr frei.

Sofern der HFV-Spielausschuss also nicht beschließt, die Oberliga nur mit 17 Teams in die Saison starten zu lassen, dürfen sich im Hamburger Amateur-Bereich mindestens vier weitere Mannschaften über einen Aufstieg freuen:

– Der HSV Barmbek-Uhlenhorst II, der die Bezirksliga Nord hinter dem Eimsbütteler TV als Tabellen-Zweiter abschloss, aber nur den schlechtesten Punkte-Quotienten aller vier Bezirksliga-Vizemeister hinter dem Oststeinbeker SV, Blau-Weiß 96 Schenefeld und Inter 2000 aufweist, klettert in die Landesliga.
Der nächste Nachrück-Kandidat wäre hier der HFC Falke (Nord-Staffel) als Bezirksliga-Drittplatzierter mit dem besten Punkte-Quotienten.

– Der Farmsener TV, der die Kreisliga 5 hinter dem Glashütter SV als Rang-Zweiter abschloss, aber nur den siebtbesten Punkte-Quotienten aller acht Kreisliga-Vizemeister aufweist, wird in die Bezirksliga befördert.
Der nächste Nachrück-Kandidat wäre hier der TuS Hemdingen-Bilsen (Staffel 8) als Kreisliga-Vizemeister mit dem schlechtesten Punkte-Quotienten.

– Der Rahlstedter SC III, der die A-Kreisklasse 3 hinter dem FC Dynamo Hamburg, dem Barsbütteler SV II und dem Farmsener TV III als Tabellen-Vierter abschloss, aber nur den siebtbesten Punkte-Quotienten aller acht Kreisliga-Vizemeister aufweist, schafft den Sprung in die Kreisliga.
Der nächste Nachrück-Kandidat wäre hier die SG SC Victoria Hamburg/Nestwerk e. V. (Staffel 4) als A-Klassen-Viertplatzierter mit dem schlechtesten Punkte-Quotienten.

– Der 1. FC Eimsbüttel, der die B-Kreisklasse 5 hinter dem Niendorfer TSV VII, FC Teutonia 05 III, FC Eintracht Lokstedt III und der SV Blankenese III als Rang-Fünfter abschloss, aber nur den fünftbesten Punkte-Quotienten aller sechs B-Kreisklassen-Fünftplatzierten aufweist, vollzieht den sofortigen Wiederaufstieg in die A-Kreisklasse.
Der nächste Nachrück-Kandidat wäre hier der SV Vahdet Hamburg (Staffel 1) als B-Klassen-Fünftplatzierter mit dem schlechtesten Punkte-Quotienten.

Link: SportNord-Bericht vom 01.06.2019 über die Situation nach dem angekündigten Verzicht des Wedeler TSV

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