Regionalliga: Phönix holt Cornelius und Graudenz
01.06.2021

Fabian Graudenz, hier noch im Trikot von
Weiche Flensburg, kickt zukünftig für Phönix
Lübeck.
Zwei „Top-Transfers“ vermeldeten die Verantwortlichen des Nord-Regionalligisten 1. FC Phönix Lübeck. Demnach wurde „an den Strukturen für die neue Saison gearbeitet“ und eine entscheidende Veränderung herbeigeführt: Frank Salomon (56), der bisher neben Daniel Safadi (39) an der Seitenlinie stand, wird sich zukünftig auf die Aufgaben des Sportdirektors konzentrieren und zudem „die Geschäftsführung einer in Planung befindlichen 1. FC Phönix Liga GmbH übernehmen“, wie es hieß. Auch der bisherige Co-Trainer Dirk Brestel solle zukünftig „ein neues Aufgabenfeld im Organisationsteam bearbeiten“.

Der neue Mann an Safadis Seite ist Danny Cornelius (36), der lange Jahre höherklassig am Ball war. „Cornelius weist unter anderem die DFB-Trainer-B-Lizenz, Fitnesstrainer B-Lizenz, Zertifikat Personal Trainer, Zertifikat Scout und Spielanalyst sowie Zertifikat Performanceanalyse auf“, hieß es auf der facebook-Seite der Lübecker. Cornelius war für den SG Wattenscheid 09, FC Rot-Weiß Erfurt, SV Meppen, FC Oberneuland, VfB Lübeck, Wuppertaler SV, FC Schönberg 95, Eutin 08 und Oldenburger SV lange Jahre höherklassig am Ball; zuletzt kickte er beim MTV Ahrensbök, einem vor den Toren Lübecks beheimateten Kreisligisten.

Für den Spielerkader wurde Mittelfeldmann Fabian Graudenz (29) gewonnen. Der gebürtige Hamburger bringt die Erfahrung von 32 Drittliga-Spielen, 170 Regionalliga-Partien sowie rund 100 Jugend-Bundesliga-Einsätzen für den Hamburger SV, Alemannia Aachen, FSV Frankfurt, FC Energie Cottbus und SC Weiche Flensburg 08 mit an die Travemünde Allee. Seit dem Sommer 2020 war Graudenz vereinslos. Salomon freute sich via facebook über die Verpflichtung: „Er ist ein fehlendes Puzzleteil in unserem Kader. Ein Straßenfußballer, der unserer Offensive weitere Durchschlagskraft bringen wird. Damit sind unsere Kaderplanungen fast abgeschlossen und wir können uns voll auf das Landespokal-Halbfinale konzentrieren.“

Graudenz selbst, der in seiner Jugend bei Blau-Weiß 96 Schenefeld und bei den „Rothosen“ ausgebildet worden war, wurde auf der facebook-Präsenz seines zukünftigen Vereins wie folgt zitiert: „Es fühlt sich gut an, nach dieser langen Zeit endlich wieder bei einem Club mit Perspektive angekommen zu sein. Kusi Kwame hat sich sehr bemüht und nur Gutes erzählt. Er ist mit Zielen und totalem Herzblut dabei, das gefällt mir. Für den Rest haben dann Salomon und ein gemeinsamer Freund gesorgt. Die Vorgehensweise hier ist überzeugend, ich freue mich ein Teil dieses Teams zu sein.“

Link: SportNord-Bericht vom 29.05.2021 über den Wechsel von Sean Vinberg vom Heider SV zum 1. FC Phönix

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