Aktuell: Verkleinerung des Berliner Pokals ist fix
04.05.2021

Der gebürtige Hamburger Linus Meyer hofft mit
Altglienicke auf die Titelverteidigung im AOK-
Pokal. Foto: Imago Images / Jan Huebner
Ein weiterer Landesverband hat Nägeln mit Köpfen gemacht und seinen Verbandspokal-Wettbewerb verkleinert. Der „AOK-Pokal“ des Berliner Fußball-Verbandes wird nun definitiv nur noch unter den fünf im Wettbewerb verbliebenen Nordost-Regionalligisten FC Viktoria 1898 Berlin, VSG Altglienicke, Berliner Athletik-Klub 07, BFC Dynamo Berlin und Tennis Borussia Berlin ausgespielt. Diesen vom BFV-Präsidium am 22. April aufgrund der Tatsache, dass die klassentieferen Teams wegen der Corona-Beschränkungen keine Trainings- und Spielerlaubnis bekommen, vorgeschlagenen Ablauf (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link) bestätigte der BFV-Beirat nun.

Der SV Lichtenberg 47 als sechster Berliner Regionalligist war am 10. Oktober 2020 in der Zweiten Runde, in der 32 Drittrunden-Teilnehmer ermittelt worden waren, durch eine 1:2-Heimpleite gegen Tennis Borussia aus dem Wettbewerb ausgeschieden. Die für Mitte November 2020 vorgesehenen Partien der Dritten Runde konnten dann aufgrund der Corona-Beschränkungen leider nicht mehr ausgetragen werden.

Titelverteidiger im AOK-Pokal ist die VSG Altglienicke, die am 22. August 2020 im Finale der Vorsaison ihren Viertliga-Rivalen Viktoria Berlin mit 6:0 geradezu gedemütigt hatte.


Hier der Wortlaut der Mitteilung des Berliner Fußball-Verbandes:

„Das Gremium hat einer sportlichen Beendigung des Pokalwettbewerbs der Ersten Herren zwischen den fünf verbliebenen Regionalligisten zugestimmt.

In seiner außerordentlichen Sitzung am Dienstag, den 4. Mai hat der Beirat des Berliner Fußball-Verbands die rechtlichen Rahmenbedingungen zur Beendigung des laufenden Wettbewerbs im AOK-Landespokal der Herren 2020/2021 geschaffen. Die Gremiumsmitglieder stimmten der Beschlussvorlage, die der Spielausschuss des BFV in Absprache mit den 32 im Wettbewerb verbliebenen Vereinen erarbeitet hatte, zur Änderung der Spielordnung mehrheitlich zu.

Der Berliner Pokalsieger, der sich für die Teilnahme am DFB-Pokal 2021/2022 qualifiziert, wird somit unter den fünf Regionalligisten Berliner Athletik Klub 07, BFC Dynamo, FC Viktoria 1889 Berlin, Tennis Borussia Berlin und VSG Altglienicke ausgespielt. Alle anderen noch im Wettbewerb verbliebenen Vereine werden für den Verzicht auf die weitere Beteiligung in angemessener Höhe entschädigt.

Sondergenehmigungen für die Austragung der ausstehenden Spiele im Sinne der Regelung zu Berufssportler:innen der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurden den Regionalligisten durch die Senatsverwaltung für Inneres und Sport bereits erteilt. Für alle unterhalb der Regionalliga Nordost spielenden Teams (ab der Oberliga abwärts) sind derartige Ausnahmeregelungen nicht genehmigungsfähig. Dies hat die zuständige Senatsverwaltung dem BFV ebenfalls schriftlich mitgeteilt.

Der AOK-Landespokal wird somit in Form eines Viertelfinals, zwei Halbfinals und des Endspiels im Rahmen des Finaltags der Amateure zu Ende gespielt. Die Begegnungen werden an folgenden Terminen angesetzt:

Sonnabend, 15. Mai: Austragung eines Viertelfinales (drei der fünf Teams qualifizieren sich durch Losentscheid direkt für das Halbfinale)
Sonnabend, 22. Mai: Austragung der zwei Halbfinals
Sonnabend, 29. Mai: Endspiel des AOK-Landespokals im Rahmen des Finaltags der Amateure
Auslosung am Dienstag, 5. Mai, 18 Uhr im Livestream auf Facebook“

Link: SportNord-Bericht vom 22.04.2021 über die Pläne des Berliner Fußball-Verbandes zur Pokal-Fortsetzung

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