Aktuell: Corona-Schnelltests in der 2. Basketball-Bundesliga
25.11.2020

Trainerin Sükran Gencay und ihre Spieler des
Eimsbütteler TV müssen sich ab sofort vor jeder
Partie einem Corona-Schnelltest unterziehen.
In der 2. Bundesliga ProA, Deutschlands zweithöchster Basketball-Spielklasse, und in der darunter folgenden, zweigleisigen 2. Bundesliga ProB als dritthöchster Ebene dürfen die Teams auf Korbjagd gehen, da sie als Profi-Mannschaften nicht unter die Corona-Beschränkungen fallen. Allerdings beschlossen die Verantwortlichen der Teams nun auf eine Anpassung des Hygieneleitfadens, die besagt, dass sich die Spieler und Verantwortlichen ebenso wie die Schiedsrichter und Kommissare vor jeder Partie einem Corona-Schnelltest unterziehen.

Davon betroffen sind auch der Eimsbütteler TV, der im Frühjahr nach dem Corona-bedingten Abbruch der Saison 2019/2020 als Spitzenreiter der 1. Regionalliga Nord zum Aufsteiger in die 2. Bundesliga ProB erklärt wurde, sowie die Eimsbütteler Staffel-Rivalen SC Rist Wedel und Itzehoe Eagles.


Hier der Wortlaut der Pressemitteilung:

„In einer gemeinsamen Beschlussfassung einigen sich die Bundesligisten der BARMER 2. Basketball Bundesliga auf eine Anpassung des Hygieneleitfadens. Die Liga hat nach gut einem Monat Spielzeit den bisherigen Saisonverlauf analysiert und ist dabei zu folgendem Ergebnis gekommen:

Erstens: Die Maßnahmen des Hygieneleitfadens müssen konsequent eingehalten werden. Dazu werden sowohl die Trainer wie auch die Spieler noch einmal für die einzelnen Maßnahmen sensibilisiert, um das Infektionsrisiko noch weiter zu reduzieren.

Zweitens: Zur Überprüfung der Sorgfalt im Umgang mit dem Hygienekonzept wird die Liga die Einhaltung der im Hygieneleitfaden definierten Maßnahmen unangekündigt kontrollieren und Verstöße gegen die Maßnahmen konsequent bestrafen.

Drittens: Als Reaktion auf das dynamische Pandemie-Geschehen und deutschlandweit hohe Inzidenzwerte hat sich die Liga für wöchentlich verpflichtende Covid-19-Schnelltests am Spieltag für die Spieler, Trainer und Schiedsrichter/Kommissare ausgesprochen. Die Teilnahme am Spielbetrieb ist damit nur noch ausschließlich nach vorheriger Testung möglich. Die Entscheidung der Vereinsverantwortlichen beinhaltet ebenso eine sofortige Spielabsage ab mindestens einem positiven Testergebnis innerhalb der beiden Mannschaften.


Geschäftsführer Christian Krings: „Nach gut vier Wochen Spielzeit haben wir sehr genau geprüft, welche Maßnahmen bereits gut liefen und wo es, auch aufgrund der steigenden Pandemiezahlen, Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Die Gesundheit aller am Spielbetrieb beteiligten Personen hat für uns höchste Priorität. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, wollen wir durch die zusätzlichen Testungen auch asymptomatische Infektionsverläufe vor einem Spiel erkennen und zur Sicherheit aller reagieren können. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen und moralischen Verantwortung bewusst und müssen einen sicheren und möglichst regulären Spielbetrieb für alle Beteiligten gewährleisten können.“

Bei der Entscheidungsfindung spielte das Thema „Labortestkapazitäten“ eine nicht unwesentliche Rolle. Aus diesem Grund wurde bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt, dass durch die Erweiterung der Teststrategie systemrelevante Laborkapazitäten, wie vom Robert-Koch-Institut empfohlen, nicht belastet werden. Durch die Verwendung von Covid-19-Schnelltests hat die Liga sich gegen Testungen im vorherigen Wochenverlauf entschieden, um ein valides, möglichst aktuelles Testergebnis vorliegen zu haben und die Labortestkapazitäten der Gesellschaft nicht zu belasten.“

Link: SportNord-Bericht vom 23.04.2020 über den Abbruch der Basketball-Saison 2019/2020 in Hamburg

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