Virtual-Reality-Sport: Die Alternative zu klassischen Sportarten

Sport im Freien macht nicht nur Spaß, sondern auch fit.
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„Sport hält uns alle fit und schön“, heißt es in einem bekannten NDW-Song. Die Bewegung im Freien verbessert die Durchblutung, unterstützt beim Muskelauf- und Fettabbau. An der frischen Luft bekommen wir den Kopf frei und können den Stress des Alltags abschalten. Doch nicht immer ist es möglich, gemeinsam oder allein draußen Sport zu treiben. Zum Glück gibt es virtuelle Alternativen.

Sport und Virtual Reality – wie passt das zusammen?

Sportbegeisterte möchten nicht auf ihr Training oder eine spannende Spielübertragung im Fernsehen verzichten. Das Workout verschafft ihnen Abwechslung und Spaß. Das Zusehen beliebter Mannschaftssportarten wie Fußball lässt echte Fans mitfiebern. Nicht selten können beim Jubeln auf der Couch ein paar Kalorien verbrannt werden. Wer nicht selbst auf dem Fußballplatz aktiv wird, schaut seiner Lieblingsmannschaft bequem von zu Hause aus beim Gewinnen oder Verlieren zu.

Auch beim heimischen Sportanschauen kann man selbst virtuell aktiv werden. Das gelingt, indem man beispielsweise Wetten auf das Spielergebnis abschließt. Bevor das Geld investiert wird, sucht man nach einer lohnenden Wettquote. Zusätzlich sollte man in Erfahrung bringen, welches der beste Wettanbieter ist. Seriöse Anbieter:

  • besitzen eine in Deutschland anerkannte Lizenz,
  • verfügen über zusätzliche Sicherheitszertifikate und Prüfsiegel,
  • halten sich an die Vorschriften des Glücksspielvertrags,
  • bieten eine gute Wettauswahl und faire Bedingungen und
  • weisen zuverlässige Ein- und Auszahlungsmethoden auf.
TIPP: Sportwetten können ein spannendes Sportereignis für Fans sogar noch nervenaufreibender gestalten. Dadurch sind sie dennoch Teil des Spiels, auch wenn sie ihrer Lieblingsmannschaft beispielsweise aufgrund von Einschränkungen nicht live zusehen können.

VR-Sport im eigenen Wohnzimmer

Pixabay.com ©  dongpung CCO Public Domain. Mit einem VR-System kann man bequem von zu Hause aus in fantasievollen Welten springen, boxen oder kämpfen.

Viele Outdoor-Sportarten können allein oder gemeinsam betrieben werden. Wandern, Laufen oder Radfahren – als Individualsport macht die Bewegung ebenso Spaß wie in der Gruppe. Möchte man sich mit anderen messen, sind Wettrennen oder Wettfahrten eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Kann man aufgrund der Ausnahmesituation der letzten Monate die eigenen vier Wände nicht verlassen, ist Kreativität gefragt.

Eine Möglichkeit, um den beliebten Outdoor-Sport weiterhin betreiben zu können, stellt die Virtual Reality dar. In der virtuellen Welt kann man durch farbenfrohe und fantasievolle Welten laufen, joggen oder springen. Dafür braucht man lediglich eine Spielkonsole oder einen PC sowie das nötige VR-Equipment. Ein entsprechendes VR-System setzt sich in der Regel aus einer Brille, einem Controller und einer Kamera zusammen. Damit beim VR-Sport im Wohnzimmer nichts zu Bruch geht, sollten sich die technikbegeisterten Sportfans ausreichend Freifläche schaffen.

VR-Systeme gibt es in unterschiedlichen Preisklassen. Für welches Modell man sich letztendlich entscheidet, hängt von den technischen und sportlichen Ansprüchen ab. Zwar machen beinahe alle VR-Systeme inzwischen das virtuelle Workout möglich, Intensität und Spaßfaktor unterscheiden sich jedoch teilweise gravierend.

Zu den bekanntesten VR-Sportspielen gehören Box- und Ausweich-Parcours. Mit der Brille auf dem Kopf, weicht man virtuellen bunten Bällen oder Seifenblasen aus oder muss diese mit Boxbewegungen oder Tritten zum Platzen bringen. Der Spaßfaktor ist für VR-Neulinge und erfahrene Gamer gleichermaßen hoch.

Allerdings hält sich laut Expertenmeinung der sportliche Erfolg bei einem entsprechenden Workout in Grenzen. Einerseits können sich VR-Brille und Controller ungewohnt anfühlen und den eigenen Bewegungsablauf behindern. Andererseits bedeckt die Brille auch die Nase, was das Atmen erschweren kann. Ein weiteres Manko besteht in technischen Schwierigkeiten, die den Spaßfaktor schnell trüben können.

Trotz kleiner Minuspunkte können die VR-Spiele, die Spaß und Bewegung kombinieren, eine sinnvolle Ergänzung zum klassischen Sportprogramm sein. Dementsprechend verwundert es nicht, dass der VR-Technologie in Deutschland zukünftig hohe Umsätze prognostiziert werden.

TIPP: Die Mehrzahl der Spiele ist nur mit einem geringen Anstrengungsniveau verbunden. Dementsprechend fällt es schwer, sie mit einem realen Workout zu vergleichen.

Highend-VR-Technik für Sportprofis

Eine Alternative zum gängigen VR-Spielspaß auf Konsole oder Computer stellen professionelle VR-Sportgeräte. Hierbei handelt es sich um speziell angefertigte Fitnessgeräte, die es in unterschiedlichen Ausführungen gibt. Aufgrund des Funktionsumfangs sind sie oftmals deutlich kostenintensiver als die klassische VR-Technik. Dafür können die Highend-Produkte durch umfangreiche Features und positive Effekte auf den Körper punkten. Sie kommen weniger in Privathaushalten zum Einsatz. Stattdessen sind sie beispielsweise in Fitnessstudios, Reha-Zentren oder Hotels zu finden.

Die moderne VR-Technik geht mit einem hohen Unterhaltungswert einher. Wie beim VR-Spiel wird man spielerisch an die Bewegung herangeführt. Geräteabhängig kann man über Berge kraxeln, futuristische Rennstrecken erobern oder mit dem Rad durch fantasievolle Welten kurven. Speziell die Rücken- und Beckenmuskulatur wird bei entsprechenden VR-Geräten trainiert.

Die positiven Trainingsergebnisse lassen sich zum Teil in Studien nachweisen. Im Frühjahr 2021 erschien beispielsweise ein neuartiges Online Cycling Game auf dem Markt. Dieses ermöglicht es den Sportlern nicht nur, sich in einer virtuellen Welt zu bewegen. Sie können sogar miteinander interagieren und sich von zu Hause aus in sportlichen Wettkämpfen messen. Durch mehrere Sensoren misst der sogenannte Smart Trainer die Leistung der Sportler. Diese werden an ihren Avatar innerhalb des Spiels übertragen.

Diese Technik macht es möglich, mit anderen Nutzern zu trainieren und beispielsweise gemeinsam an Turnieren teilzunehmen. Hierbei spielt es keine Rolle, wo sich die einzelnen Teilnehmer aufhalten. Diese ortsungebundene Hightech-Lösung kann also den beliebten Outdoor- und Mannschaftssport realitätsnah in die eigenen vier Wände holen.

VR-Training als praktische Alternative für Athleten

Können private Sportler für ihr Training nicht ins Freie, ist das ärgerlich. Für Profi-Sportler kann es einen derben Karriereeinschnitt bedeuten, wenn das regelmäßige Training nicht stattfindet. Hier stellt sich die Frage, ob virtuelle Angebote auch für sie als temporäre Lösung infrage kommen. Mit einer entsprechenden Untersuchung beschäftigten sich Dr. Daniel Westmattelmann und seine Kollegen. Sie wollten herausfinden, ob die Leistungen der Sportler bei einem virtuellen Turnier dem Leistungsniveau auf realen Veranstaltungen entsprechen.

Das Ergebnis: Bei einem virtuellen Rennen zeigte sich die Leistung der Athleten annähernd vergleichbar mit Daten professioneller Straßenrennen. Bezogen auf den reinen Trainingseffekt, sind virtuelle Sportangebote dementsprechend eine echte Alternative zum klassischen Sport. Zusätzlich empfanden viele der Studienteilnehmer die Reichweite und Flexibilität des virtuellen Rennens als positiv.

Allerdings gibt es auch bei den Highend-Lösungen Minuspunkte. Schließlich können die eigenen Leistungen durch technische Fehler oder ungenaue Leistungs- und Gewichtsangaben manipuliert werden. Das macht es folglich leichter, sich bei einem virtuellen Rennen Vorteile zu verschaffen – oder sich versehentlich selbst zu sabotieren.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein virtuelles Training eine gute Möglichkeit darstellt, um mit Spaß in Bewegung zu bleiben. Professionelle Ausführungen können sogar echte Trainingserfolge bringen. Dennoch ersetzt die VR-Technik nicht das reale Workout in der Natur, mit Vereinskollegen und Freunden.

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