Lotto-Pokal: Kein Klassen-Unterschied im MSV-Duell
06.08.2019

Hielt an der Kandinskyallee sein Gehäuse sauber:<br>Der Meiendorfer Torwart Briant Alberti.
Hielt an der Kandinskyallee sein Gehäuse sauber:
Der Meiendorfer Torwart Briant Alberti.
Es fehlte nicht viel, und der Bezirksliga-Ost-Neuling MSV Hamburg hätte eine Woche nach seinem sensationellen 1:0-Sieg gegen den Pokal-Titelverteidiger TuS Dassendorf (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link) mit dem Meiendorfer SV einen weiteren Hamburger Oberligisten im Lotto-Pokal eliminiert. „Von einem Zwei-Klassen-Unterschied war keine Spur“, hieß es jedenfalls am Dienstagabend auf der facebook-Seite der Mümmelmannsberger, die allerdings an einer erneuten Überraschung knapp vorbeischrammten: Am Ende verloren sie das MSV-Duell in der Dritten Runde mit 0:2.

An der Kandinskyallee habe sich das Geschehen „eigentlich eher im Mittelfeld abgespielt“, wie es auf der facebook-Seite des MSV Hamburg hieß. „In der ersten Halbzeit kamen wir zu aussichtsreichen Abschlusssituation, in denen wir uns entweder verdaddelten oder den Ball nicht richtig trafen“, ergänzten die Verantwortlichen des Siebtligisten via facebook. So wurden die Seiten beim Stand von 0:0 gewechselt.

Im zweiten Durchgang hätten dann „beide Mannschaften den Ball im Ballbesitz hin und her laufen lassen, ohne dabei zu großen Chancen zu kommen“, hieß es auf der facebook-Seite des Außenseiters. In der 79. Minute schlug das Pendel dann zugunsten des Favoriten aus: „Der erste gelungene Angriff der Meiendorfer“, wie es auf der facebook-Seite der Mümmelmannsberger hieß, bescherte den Gästen die Führung, für die Neuzugang Theodoros Ganitis (kam vom Staffel-Rivalen Wandsbeker TSV Concordia) verantwortlich zeichnete. Mit dem Mute der Verzweiflung warf die Heim-Elf anschließend alles nach vorne und versuchte, irgendwie zum Ausgleich zu kommen. Den sich dadurch bietenden Platz nutzten die Meiendorfer zu einem Konter, den der eingewechselte Andrej Blum mit dem 0:2-Endstand abschloss (89.).

Die Verantwortlichen des MSV Hamburg lobten auf ihrer facebook-Seite die Meiendorfer für deren Effektivität, stellten aber auch klar: „Trotz der 0:2-Niederlage können wir erhobenen Hauptes den Platz verlassen.“ Die Meiendorfer Offiziellen zogen auf ihrer facebook-Seite folgendes Fazit: „Am Ende ziehen wir nach einer zähen Partie in die Vierte Runde ein.“


[Johannes Speckner]
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