Bezirksliga Ost: Auch HT 16 auf Trainersuche
13.02.2007

"Man sieht sich immer zweimal im Leben", heißt ein altes Sprichwort. HT 16-Trainer Matthias Nagel und Thorsten Beyer vom SC Vier- und Marschlande haben sich noch einige Male mehr gesehender . "Im Jugendbereich hatten wir es immer wieder miteinander zu tun. Wir hatten beide schlagkräftige Teams und es gab beim Aufeinandertreffen immer wieder rassige Duelle. Wir kennen uns schon seit Jahren", erklärt Nagel die Beziehung zu Beyer. "Auch wenn das mittlerweile ein paar Jahre her ist, so ist der Kontakt nie abgerissen."

Nun ergab sich für Nagel, nachdem für ihn klar war, dass er im Sommer eine neue Herausforderung suchen will, eine "sehr interessante Konstellation": "Thorsten hat bei mir angefragt, ob ich mir nicht vorstellen könne, als gleichberechtigter Trainer mit ihm ein Trainerteam zu bilden."

Die erste Mannschaft des SCVM geht in der Landesliga Hansa auf Punktejagd. Für Nagel, der mit der HT 16 in der letzten Saison, besonders Dank der Talente Faith Gürel und Alexander Wolf, die nun bei Altona 93 bzw. beim Barbütteler SV spielen, mit einem vierten Rang in der Bezirksliga Ost aufhorchen ließ, aber momentan auf Platz elf fernab der Aufstiegsplätze steht, natürlich eine richtige Chance.

"Dass ich bei HT 16 aussteigen würde, stand, wie gesagt, schon vor Thorstens Anfrage fest. Mein Ziel ist es natürlich, zumindest noch eine Klasse höher zu trainieren. Der Verein HT 16 ist für ein solches Unterfangen zumindest mittelfristig auf jeden Fall zu breit aufgestellt. Für einen Aufstieg bzw., worauf es ja dann ankommt, die Etablierung in der Landesliga, ist die Fußballabteilung schlichtweg nicht finanzstark genug."

Außer der höheren Spielklasse findet Nagel beim SCVM neben den tollen Voraussetzungen vor Ort (der Zollenspieker soll auch noch einen Kunstrasenplatz bekommen.) auch eine exzellente Jugenabteilung vor: "Das ist natürlich optimal. Es gibt dort ja nicht nur die A-Jugend-Bundesligamannschaft. Auch der Unterbau ist vorhanden." Bleibt noch die Frage der Zusammenarbeit mit Beyer: "Die Konstellation mit zwei gleichberechtigten Trainern ist natürlich ungewöhnlich. Da müssen sich die Dinge am Anfang sicher erst noch finden. Aber wir wollen unsere Kompetenzen zusammenschmeißen und dann wird die Sache sicher interessant."

Nagel betont, dass er die Hamburger Turnerschaft, wo er seit 1978 Mitglied ist und "derzeit als Trainer, Obmann und Betreuer in Personalunion" tätig ist, in Freundschaft verlässt und dem Verein, dem er als Spieler stets die Treue hielt, natürlich auch in Zukunft verbunden bleiben wird. Die Vereinsverantwortlichen sind dem Vernehmen nach auch schon auf der Suche nach einem Nachfolger. Die HT 16 - nicht der einzige Verein, der einen neuen Trainer sucht ...


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