Kreisliga 3: Voigt freut sich auf Geesthacht
12.02.2007

ie SportNord bereits berichtete, wird Henrik Voigt am Saisonende sein Traineramt beim SV Altengamme, mit dem er momentan Dritter der Kreisliga 3 ist, aufgeben und zum Ost-Bezirksligisten FC Geesthacht wechseln, wo er den zum TSV Reinbek gehenden Coach Andreas Hammer beerbt.

Nun nahm sich Voigt Zeit für ein Interview mit SportNord ...


SportNord: Was waren die Gründe für Ihren Wechsel vom SVA zum FCG?
Henrik Voigt: "Die FCG-Verantwortlichen haben mich angesprochen, und da ich ursprünglich aus Geesthacht komme, wo ich lange Jahre beim VfL Geesthacht gespielt habe, war das eine Anfrage, die ich sehr interessant fand. Im Geesthachter Stadion spielen und eine gute Mannschaft, die ja für die kommende Saison noch nicht steht, aufbauen zu dürfen, empfinde ich als große Herausforderung - und deshalb habe ich das Angebot angenommen!"

SportNord: Welche Ziele verfolgen Sie in Geesthacht langfristig?
Voigt: "Es wäre schön, wenn wir in der nächsten Saison im oberen Drittel der Bezirksliga mitspielen würden. Danach wüssten wir, wo wir uns noch verbessern und Schwachpunkte beseitigen können, gegebenenfalls schon mit Spielerverpflichtungen in der Winterpause. Im zweiten Jahr würde ich dann den Aufstieg anstreben - wir werden zwar nicht sagen, dass wir zwingend in die Landesliga wollen, aber in einem Rahmen von zwei Jahren sollte das schon unser Ziel sein: Erst konsolidieren, und dann zuschlagen, wie es immer so schön heißt!"

SportNord: Wie stehen Sie der in Geesthacht angestrebten Fusion gegenüber?
Voigt: "Zunächst einmal hoffe ich, dass es tatsächlich zum Zusammenschluss kommt, denn er war auch ein Hauptgrund dafür, dass ich nach Geesthacht zurückkehren wollte. Ich würde sehr gerne an dieser Fusions-Geschichte mitwirken und teilhaben an den Erfolgen, die sich daraus eigentlich ergeben müssten ... Natürlich weiß man nie vorher, ob und wie es funktioniert, und ich stehe beim FCG auch für den Fall, dass die Fusion doch nicht zustande kommt, im Wort."

SportNord: Würden Sie es begrüßen, wenn sich weitere Vereine, wie etwa der Düneburger SV oder Ihr Ex-Klub VfL Grünhof-Tesperhude, am Zusammenschluss beteiligen würden?
Voigt: "Natürlich wäre das wünschenswert, und in Geesthacht gab es schon oft Bestrebungen, eine Fusion zu verwirklichen - aber es kam nie dazu: Als der VfL noch in der Landes- und Bezirksliga kickte, wollte er sich mit Düneberg zusammenschließen, aber das scheiterte aus verschiedenen Gründen ebenso wie Gespräche zwischen dem DSV und dem FCG. Leider stehen Traditionen und alte Rivalitäten einer Zusammenarbeit oftmals im Wege - aber um erfolgreich Liga- und Jugend-Fußball anbieten zu können, ist eine Fusion unbedingt erforderlich, denn damit werden die Kräfte gebündelt!"

SportNord: In dieser Saison nimmt vom FCG kein Jugend-Team am Spielbetrieb teil, der VfL hat nur in den jungen Jahrgängen, von der D-Jugend an abwärts, sieben Teams gemeldet - wird die Jugend-Arbeit zukünftig intensiviert?
Voigt: "Natürlich besteht dort Handlungsbedarf, und durch die erfolgreiche Fußball-Weltmeisterschaft haben sich zuletzt wieder viele Kinder für den Fußball entschieden - aber gerade in den älteren Junioren-Jahrgängen, die in den nächsten Jahren in die Liga-Mannschaften hineinwachsen sollen, sieht es bei fast allen Vereinen doch sehr dünn aus. In Düneberg ist das etwas anders, dieser Verein hat eine gute Jugend-Arbeit mit insgesamt 14 Junioren-Teams - wirklich schade, dass er sich unserem Projekt nicht anschließen möchte, denn von einer Fusion profitieren letztlich doch alle. Der SC Vier- und Marschlande, der 1999 aus der Fusion zwischen dem SV Ochsenwerder-Moorfleet und TSV Kirchwerder entstand und dessen A-Jugend nun in der A-Junioren-Bundesliga spielt, ist dafür nur ein gutes Beispiel!"

Link: SportNord-Bericht vom 02.02.2007 über Trainerwechsel beim FC Geesthacht

Kommentare zum Artikel:
- RE: Geesthacht (dsvpiet 15.02.2007 10:33)
- SVA (rhr67 14.02.2007 12:09)
- RE: Geesthacht (Fußballverrückter 13.02.2007 15:36)
und 1 weiterer Kommentar



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