Aktuell: So würde das SHFV-Modell in Hamburg aussehen
18.05.2020

Trainer Jörg Schwarzer und TuRa Harksheide würden, wenn das
SHFV-Modell in Hamburg angewendet wird, als Zweiter der
Landesliga Hammonia nach 30 Jahren Abstinenz in Hamburgs
höchste Klasse zurückkehren.
Was wäre, wenn? Diese Frage wird gerne und oft gestellt. Für den Hamburger Amateur-Bereich wirft SportNord nun einmal die Frage auf, wie es aussehen würde, wenn die Verantwortlichen des Hamburger Fußball-Verbandes für den Fall, dass sie sich nach der bis Sonntag, 17. Mai andauernden Befragung ihrer Vereine für einen Abbruch der Saison 2019/2020 entscheiden, das vom Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband angewendete Modell entscheiden würden. Zur Erinnerung: Das SHFV-Präsidium hatte am vergangenen Sonnabend beschlossen, dass es in der Serie 2019/2020, die sie bereits am 27. April abgebrochen hatten, in ihren Amateur-Spielklassen keine sportlichen Absteiger gibt und pro Herren-Staffel jeweils zwei Teams – nämlich die mit dem besten Punkte-Quotienten – aufsteigen (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link).

SportNord hat diese Variante nun einmal für die Hamburger Amateur-Ligen durchgerechnet. In den auf diese Nachricht folgenden sieben (!) News finden Sie, liebe Leser, eine Übersicht, wie die Oberliga Hamburg, die Landesligen, die Bezirksligen, die Kreisligen und die A-Kreisklassen aussehen könnten. Während sich in der Oberliga Hamburg eine Aufblähung auf 22 (!) Teilnehmer als nötig erwies, weil in der Beletage des HFV-Bereichs standardmäßig 18 Teams kicken – in Schleswig-Holstein sind es seit 2017 nur noch 16 Mannschaften –, ist in den beiden Landesligen und den vier Bezirksligen jeweils „nur“ eine Vergrößerung von 16 auf 18 Mannschaften vonnöten, um das SHFV-Modell umzusetzen.

In den Kreisligen schlug SportNord zwei Varianten vor: Bei dem Modell, dass die acht Kreisligen weiterhin mit „nur“ 16 Teams an den Start gehen, steigen neben den Erst- und Zweitplatzierten der acht A-Kreisklassen lediglich noch drei A-Klassen-Drittplatzierte auf. Somit würden viele Teams, die aktuell in den A-Klassen die Plätze drei sowie vier belegen und bei einer normalen Fortsetzung der Saison noch alle Chancen auf den Aufstieg gehabt hätten, benachteiligt werden. Deshalb gibt es hier noch eine zweite Option, in der die acht Kreisligen ebenfalls auf 18 Mannschaften aufgestockt werden; daraus folgen dann auch zwei verschiedene Konstellationen für die A-Klassen.

Eine Frage, die (vorerst) unbeantwortet bleiben muss, ist die, ob und wenn wann die Ligen wieder auf ihre eigentliche Sollstärke reduziert werden – oder ob es in den Landes-, Bezirks- und Kreisligen, falls dieses Model angewendet wird, auch über den Sommer 2021 hinaus 18er-Staffeln geben soll.

Link: SportNord-Bericht vom 09.05.2020 über die Entscheidung des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes

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