Bezirksliga Nord: Sperber-Planungen schreiten voran
08.05.2020

Eine der Mannschaften, die aktuell im Hamburger Amateur-Bereich in besonderem Maße zwischen den Stühlen sitzt, ist der SC Sperber. Gäbe es im Falle eines Saison-Abbruches im HFV-Bereich Absteiger, müsste das Team den bitteren Gang in die Kreisliga antreten. Es sei denn, dass die Hinrunden-Tabelle zum Abschlussklassement erklärt werden würde – denn zur Saison-Halbzeit belegte der Traditionsverein aus Alsterdorf in der Bezirksliga Nord den rettenden 13. Rang.

Umso bemerkenswerter ist es, dass Robert Ortmann, Urgestein und Sympathisant des SC Sperber, am Freitag auf der vereinseigenen facebook-Seite vermelden konnte, dass „unabhängig von der zukünftigen Spielklasse 18 Spieler ihre Zusage für die kommende Saison 2020/2021 gegeben haben“. Im Gegenzug scheiden lediglich vier Akteure aus dem Liga-Kader aus: Während Verteidiger Stefan Ruhm (30, Umzug) sowie die Mittelfeldkräfte Florian Bünger (Ziel unbekannt) und Zami Khalil (30, beruflich bedingt) sich aus dem Sport-Duwe-Stadion am Heubergredder verabschieden, will Mittelfeldmann Arne Müller (32) zukünftig bei den Alten Herren kicken. „Zudem verlässt uns unser spielender Co-Trainer Josef Obermeier, der sich im Raum Pinneberg neu orientieren will“, erklärte Ortmann via facebook, wo er den scheidenden Kickern „beruflich und sportlich viel Glück sowie Erfolg“ wünschte. Verteidiger Obermeier war seit 2017 Assistenzcoach.

Im Gegenzug stehen zwei Neuzugänge fest: Neu dazu kommen Torwart Hendrik Peetz (vom Staffel-Rivalen USC Paloma II) und Stürmer Seyed Ali Zadfar (25), der erst in der Winterpause vom Hansa-Landesligisten ASV Hamburg (sechs Spiele/zwei Tore) zum Oberligisten Meiendorfer SV (bisher ein Einsatz) gewechselt war. Zadfar blickt zudem auf Stationen beim Bramfelder SV und Rahlstedter SC zurück. „Weitere Neuzugänge werden folgen“, so Ortmann, der in seiner Mitteilung abschließend betonte, dass Benjamin Voß, der zur kommenden Serie das Traineramt von Knut Aßmann übernimmt (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link), „wegen seines Co-Trainers in Gesprächen mit möglichen Nachfolgern sei“ und auch noch ein Mannschaftsbetreuer gesucht wird.

Link: SportNord-Bericht vom 05.03.2020 über den Trainerwechsel beim SC Sperber von Aßmann zu Voß

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