Regionalliga: LSK verkauft Geister-Tickets
21.03.2020

Müssen finanzielles Ungemach fürchten: LSK-Teamchef Rainer Zobel (links) und Trainer Xendrim Xhafolli.
Vom großen Automobilkonzern bis zum Ein-Mann-Unternehmen, vom Selbstständigen bis zum Sportverein: Unter der Corona-Pandemie und deren finanziellen Folgen leiden fast alle. Den Lüneburger SK Hansa trifft die vom Norddeutschen Fußball-Verband verhängte Zwangspause in der Regionalliga Nord besonders hart, da auch zuvor in diesem Jahr witterungsbedingt noch kein Pflichtspiel mit Beteiligung der Salzstädter stattfinden konnte. Der LSK-Vorstand sieht sich dem eigenen Bekunden nach „vor einer Mammutaufgabe, denn die Zuschauer-Einnahmen entfallen und bei den Sponsorengeldern drohen massive Einbrüche, weil den Unternehmen die Umsätze wegbrechen“, wie es auf „www.lsk-hansa.de“ hieß.

Weil nicht absehbar ist, wann die Lüneburger wieder mit einem Heimspiel Geld verdienen können, kamen die LSK-Verantwortlichen nun auf die Idee, über ihre Internet-Seite „Geister-Tickets“ zum Verkauf anzubieten. Da dem Klub „Geld an allen Ecken und Enden fehlen“ würde, starteten sie eine Spenden-Aktion: „Freunde des Fußballs und des LSK können sogenannte ‚Geister-Tickets‘ kaufen für Heimspiele, die ausfallen oder ohne Zuschauer stattfinden“, hieß es dazu auf der Internet-Seite. LSK-Mitarbeiter Stefan Großmann entwarf dafür eine extra Internet-Seite, auf der neben Tickets auch virtuell Bier und Würstchen in beliebiger Zahl gekauft werden können. „Jeder Spender bekommt ein Zertifikat“, versprachen die Offiziellen.

Um zu der Internet-Seite, auf der die Geister-Tickets erworben werden können, zu gelangen, klicken Sie, liebe Leser, bitte auf den unten stehenden Link!


Link: Zur Internet-Seite des Lüneburger SK, auf der die Geister-Tickets erworben werden können

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