Bezirksliga West: Braeger geht in Fußball-Rente
10.03.2020

Ist nur noch bis zum Saisonende Manager beim SC Pinneberg: Arno Braeger.
Nach langjähriger Tätigkeit als Buchhalter für ein Autohaus, das im Kreis Pinneberg mehrere Filialen hat, ging Arno Braeger schon vor mehreren Jahren in Rente. Mit dem Ende dieser Saison wird er sich nach einem insgesamt 25-jährigen Engagement als Fußball-Manager, davon 18 Jahren beim Kummerfelder SV und zuletzt sieben Spielzeiten beim SC Pinneberg, auch aus dem Fußball-Tagesgeschäft zurückziehen. „Ich werde nicht jünger“, erklärte der 68-Jährige seinen bevorstehenden Abschied aus der operativen Abteilung. Allerdings könne er sich vorstellen, sich bei der im April anstehenden Jahreshauptversammlung des SCP „erneut zum Kassenwart wählen zu lassen und dem Verein auf dieser Ebene weiterhin treu zu bleiben“, so Braeger.

Ab sofort arbeitet Braeger seinen Nachfolger auf der Position des Liga-Managers ein: Frederic Etling, früherer Spieler des VfL Pinneberg, hat seine Arbeit an der Raa bereits aufgenommen: „Bis zum Mai unterstützt er mich und dann wird er die Tätigkeit vollumfänglich übernehmen“, so Braeger. Sorgen, dass er den Fußball, der in seinem Leben „immer eine sehr große Rolle gespielt“ habe, vermissen könnte, hat Braeger nicht: „Ich kann und werde ja als Zuschauer weiterhin zu Fußballspielen gehen – und warum sollte ich einen jungen Menschen wie Etling, der gute Ideen hat und sich auch im Marketing-Bereich einbringen sowie neue Sponsoren gewinnen möchte, zurückhalten., indem ich an meinem Posten klebe?“

Während es also auf der Manager-Position beim SCP eine Veränderung gibt, werden die anderen handelnden Personen auch in der kommenden Saison bei den Kreisstädtern den Ton angeben. „Neben Chefcoach Patrick Bethke haben auch Co-Trainer Björn Schiller, unsere beiden Betreuer Günther Wagner und Roland Dreier sowie Masseurin Nicole Schulz verlängert – und das unabhängig von der zukünftigen Klassenzugehörigkeit“, betonte Braeger. Auch die Kader-Planungen sind laut Braeger „im vollen Gange“ und es werden wohl zahlreiche Spieler der aktuellen Mannschaft bleiben. „Wir legen aber auch großen Wert darauf, unser Team für die kommende Saison zu verjüngen“, beteuerte Braeger.

Ein weiteres Ziel der Pinneberger ist es, nach einer zweijährigen Pause für die kommende Saison wieder eine Zweite Mannschaft zu melden. „Wenn es Spieler gibt, die zu uns stoßen wollen, würden wir uns darüber sehr freuen“, so Braeger, der betonte, dass das Reserve-Team „nicht komplett bei Null loslegen“ würde. Denn der aktuelle Kader der Liga-Mannschaft ist sehr groß und umfasst zahlreiche Akteure, die verletzungs- beziehungsweise zeitbedingt kaum Spielanteile bei den Ersten Herren erhalten. „Sie wären sicher gerne bereit dazu, in der nächsten Saison in unserer neuen Zweiten Mannschaft auszuhelfen“, weiß Braeger.

Das Reserve-Team soll in der kommenden Spielzeit 2020/2021, so die Wunschvorstellung der SCP-Verantwortlichen, möglichst gleich den Aufstieg aus der B-Kreisklasse in die A-Klasse schaffen. Damit könnte dann den SCP-A-Jugendlichen, die im Sommer 2021 als 18-Jährige auch für den Herren-Bereich spielberechtigt wären, „ein guter Unterbau unter der Liga-Mannschaft angeboten werden“, wie Braeger abschließend betonte.

Link: SportNord-Bericht vom 20.01.2020 über Patrick Bethkes Trainer-Engagement beim SC Pinneberg

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