Bezirksliga Ost: Eilbek wieder mit fünf Toren
10.03.2020

SCE-Coach Kerem Yildirim konnte
sich über den dritten Liga-Sieg am
Stück freuen.
Es „meiert“ weiter! Jan-Philipp Meier ließ seinem Fünferpack vom 1. März eine Woche später immerhin einen Dreierpack folgen. Damit hatte er großen Anteil daran, dass der SC Eilbek mit einem 5:2 gegen den Barsbütteler SV nicht nur seinen dritten Sieg in Folge feierte, sondern auch zum dritten Mal hintereinander fünf Tore in einem Pflichtspiel erzielte. „Der Der SCE kann wieder ärgern“, hieß es anschließend auf der facebook-Seite der Eilbeker angesichts der Tatsache, dass die Barsbütteler vor dem Spieltag immerhin Tabellen-Zweiter der Bezirksliga Ost waren.

Auf dem Kunstrasenplatz an der Fichtestraße wollten die Barsbütteler über die Flügel zum Erfolg kommen: Mit Diagonalpässen hätten sie „immer wieder ihre schnellen Außenspieler in Szene gesetzt“, berichteten die SCE-Offiziellen via facebook. In Führung gingen aber die Hausherren: In der siebten Minute spielte Tim Bandahl einen Eckstoß flach in den Rückraum zu Meier, der den Ball noch einmal annahm und ihn dann zum 1:0 in den kurzen Winkel schlenzte. „In der Folge flachte die Partie etwas ab – Eilbek verteidigte sicher, verpasste es aber nach Balleroberung ihre Angriffe zu Ende zu spielen“, hieß es auf der facebook-Seite der SCE-Kicker.

Nach einer knappen halben Stunde kamen die Gäste zum Ausgleich: Weil der Eilbeker Lennart Wienzke im eigenen Strafraum hinfiel und den Ball dabei gegen seine Hand bekam, entschied Schiedsrichter Hasan Öcalan (von Rot-Weiss Wilhelmsburg) auf Elfmeter, den Betim Haxhajdini zum 1:1 verwandelte (28.). Aber da war ja noch Meier, der – nachdem sich „der Ausgleich als Weckruf für den Sportclub entpuppte“, wie es auf der facebook-Seite hieß – zum zweiten Mal zuschlug: Einen von Frederic Müller schnell ausgeführten Einwurf flankte Andreas Jerchel in die Mitte, wo Meier zum 2:1 traf (39.).

Nach der Pause gab es Meiers dritten Streich: Bei Bandahls Pass spielte die BSV-Abwehr vergeblich auf Abseits, weshalb Meier den perfekt in seinen Lauf gespielten Ball zum 3:1 versenkte (48.). Sogar 4:1 hieß es, als die Eilbeker davon profitierten, dass die Barsbütteler sehr hoch standen, um ihre Angriffe vorzutragen. Ein weiterer lang geschlagener Ball von Bandahl erreichte Vittorio Walter, der Gäste-Torwart Mirco Neuhaus gekonnt überlupfte (69.). Kurz darauf gab es den zweiten Strafstoß für die Stormarner, deren Stürmer einen Tick vor dem herausstürzenden SCE-Keeper Lars Schumann am Ball war und dann zu Boden ging. Den fälligen Strafstoß parierte Schumann jedoch (73.).

Das 4:2 war damit aber nicht aufgehoben, sondern nur aufgeschoben: In der 82. Minute gelang Kilian Keetz das 4:2. Die Barsbütteler warfen daraufhin noch einmal alles nach vorne, ehe in der Schlussminute die endgültige Entscheidung herbeigeführt wurde: Müller behauptete den Ball an der Eckfahne und leitete ihn weiter zu Christopher Fritze, der die Kugel in die Mitte flankte, wo Gaetano Galliani sie zum 5:2-Endstand über die Linie drückte. „Ein Achtungserfolg, der zeigt, dass unser SCE bereit ist jeden Gegner anzunehmen und sich auch von Siegen der direkten Konkurrenz nicht verunsichern lässt“, hieß es abschließend auf der facebook-Seite der Eilbeker.

Link: SportNord-Bericht vom 03.03.2020 über den 5:3-Sieg des SC Eilbek beim Farmsener TV

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