Landesliga Hansa: Viererpack am Freitagabend
01.11.2019

ASV-Trainer Ghazi Mustapha hofft am Freitag
auf einen Sieg in Oststeinbek.
Gleich die Hälfte der acht Partien des 15. und letzten Hinrunden-Spieltages wird in der Landesliga Hansa bereits am Freitag, 1. November absolviert. Den Anfang macht das Duell zwischen dem SV Nettelnburg-Allermöhe (13. Platz, 13 Punkte) und Dersimspor (siebter Rang, 20 Zähler), das bereits um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Allermöher Henriette-Herz-Ring angepfiffen wird. Sollten die Nettelnburg-Allermöher gewinnen, hätten sie, dank ihrer zurzeit um 24 Treffer besseren Tordifferenz gegenüber dem punktgleichen Drittletzten TuS Berne, einen Nichtabstiegsplatz zur Saison-Halbzeit sicher. Seine jüngsten drei Partien verlor das SVNA-Team allerdings, ohne dabei ein eigenes Tor zu schießen (zuletzt am vergangenen Sonntag 0:2 beim SC Condor). Bei Dersimspor wechselten sich in den letzten sechs Runden Sieg und Niederlage ab – zuletzt wurde am Sonntag der Oststeinbeker SV mit 2:1 geschlagen. In der vergangenen Saison gewann Nettelnburg-Allermöhe beide Partien gegen Dersimspor: Mit 5:2 daheim am 2. November 2018, also fast auf den Tag genau vor einem Jahr, und mit 6:1 auswärts am 26. Mai. Die vorherigen vier Duelle waren allesamt an Dersimspor gegangen.

Um 19.30 Uhr gastiert der ASV Hamburg (zweiter Rang, 32 Zähler), der der ärgste Verfolger des Herbstmeisters VfL Lohbrügge (39 Punkte) ist, beim Oststeinbeker SV (achter Platz, 19 Zähler). Auf dem Kunstrasenplatz am Meessen peilt das afghanische Team seinen sechsten Sieg in Folge an, nachdem es am vergangenen Sonntag den FTSV Altenwerder mit 6:1 abgefertigt hatte. Die Oststeinbeker sind seit drei Runden sieglos und verloren am Sonntag bei Dersimspor mit 1:2. In der vergangenen Serie, als die beiden Teams erstmals in Punktspielen aufeinandertrafen, gewann dieses Duell jeweils der Gastgeber mit 2:1 – der OSV triumphierte am 28. September 2018 und der ASV am 14. April.

Ebenfalls um 19.30 Uhr kreuzen im „Stadion Ohe“ am Reinbeker Amselstieg der FC Voran Ohe (sechster Platz, 22 Punkte) und der diesjährige Oberliga-Absteiger SC Condor (fünfter Rang, 23 Zähler) zum Verfolger-Duell die Klingen. Gewinnen die Oher, würden sie ihren Gegner auch im Klassement überholen. Das Voran-Team verlor nur einen seiner jüngsten fünf Auftritte und erreichte zuletzt am Sonntag ein 1:1-Unentschieden beim SC VW Billstedt 04. Condor schlug ebenfalls am Sonntag den SV Nettelnburg-Allermöhe mit 2:0. Von 2007 bis 2009 trafen die beiden Teams viermal in Hamburgs höchster Klasse aufeinander. Condor triumphierte dreimal, unter anderem mit 5:0 (am 21. April 2009) und 4:1 (30. November 2007) in Reinbek. Das Voran-Team punktete lediglich am 7. September 2008 mit einem 1:1-Remis am Berner Heerweg.

Und dann ist da noch das Spät-Spiel, zu dem der Rahlstedter SC (zwölfter Rang, 15 Zähler) um 20 Uhr auf Kunstrasen an der Scharbeutzer Straße den Vorletzten Düneberger SV (neun Punkte) empfängt. Die Geesthachter müssten gewinnen, um ihren Rückstand auf das rettende Ufer zur Saison-Halbzeit wirkungsvoll verkürzen zu können. Am vergangenen Sonntag kassierte das DSV-Team allerdings mit einem heftigen 2:8 gegen den SV Bergstedt seine fünfte Niederlage in Folge. Dagegen behaupteten sich die Rahlstedter ebenfalls am Sonntag mit 2:1 beim TuS Berne. In der vergangenen Saison gewann dieses Duell jeweils der Gast: Die Düneberger triumphierten am 7. September 2018 mit 2:0, wofür sich das RSC-Team am 16. März mit einem 1:0-Erfolg am Silberberg revanchierte.


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