Lotto-Pokal: Spannung im Hammer Park und am Kiesbarg
06.08.2019

Nach der 1:2-Heimpleite gegen den VfB Lübeck applaudierten die Spieler von Altona 93 ihren Anhängern. Können sie ihnen am Dienstagabend den Einzug in die Vierte Runde des Lotto-Pokals bescheren?
Fünf Zweitrunden-Duelle sind im Lotto-Pokal noch offen. Gleich drei von ihnen werden am Dienstag, 6. August absolviert. Und unter diesen Nachholpartien sind zwei echte Topspiele. Zum einen empfängt der FC Süderelbe (Oberliga Hamburg) um 20 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Kiesbarg den Regionalliga-Nord-Neuling Altona 93. Der Sieger bucht, einem Freilos in der Dritten Runde sei Dank, bereits sein Ticket für die Vierte Runde. Das Team von 93-Trainer Berkan Algan wurde bisher in der Regionalliga dreimal gewogen und für zu leicht befunden: Einem 2:5 beim FC Eintracht Norderstedt folgten zwei knappe 1:2-Niederlagen gegen den VfB Lübeck und am Sonnabend bei Hannover 96 II. Eine Etage tiefer feierten die Süderelber bereits am Freitagabend mit einem 3:2 gegen den SV Rugenbergen ihren ersten Saisonsieg. Diesen sicherten Christopher Sven Mahrt (86. Minute) und Abraham Yeboah Boateng (91.) mit ihren Toren allerdings erst in der Schlussphase. In der vergangenen Oberliga-Saison gewannen die 93ziger auf ihrem Weg zur Hamburger Meisterschaft beide Duelle mit den Süderelbern (2:1 auswärts am 16. Februar sowie 5:1 daheim am 26. August 2018). In den letzten neun Aufeinandertreffen gab es sieben Altonaer Siege und zwei Unentschieden.

Bereits um 18.30 Uhr treffen im Stadion Hammer Park zwei Oberligisten aufeinander. Der Fünftliga-Neuling Hamm United FC empfängt dabei den SV Curslack-Neuengamme. Die Elf von HUFC-Coach Sidnei Marschall ist in der Oberliga neben dem TSV Sasel die einzige Mannschaft, die ihre ersten beiden Saisonspiele gewann: Einem 2:1 beim SV Rugenbergen folgte am vergangenen Freitagabend ein 3:1 gegen den Meiendorfer SV. „Für uns geht es um den Klassenerhalt“, stapelt HUFC-Präsident Jörn Heinemann trotzdem weiter tief. Bemerkenswert: Die „Joker“ Jan-Hendrik Landau (85. Minute) und Alessandro Schirosi per Doppelpack (88./94.) drehten das Ergebnis erst in der Schlussphase zugunsten der Hammer. Landau trifft nun übrigens auf seinen Ex-Klub, denn von 2012 bis 2018 kickte er am Gramkowweg. Das aktuelle SVCN-Team überraschte ebenfalls am Freitagabend positiv, als es den Niendorfer TSV mit 4:0 abfertigte. Marco Schubring (4.), Sebastian Spiewak (49.), Hamed Mokhlis (59.) und Yanneck Schlufter (84.) trafen dabei. Kurios: Vor einem guten Jahr, nämlich am 1. August 2018, hatten die Hammer als Landesliga-Neuling die Curslacker in der Zweiten Pokal-Runde mit 2:0 geschlagen. Zuvor hatte der SVCN am 25. Juli 2006 beim HUFC, der damals frisch gegründet und in der Kreisklasse am Ball war, in der Ersten Runde mit 2:1 gewonnen, was das allererste Pflichtspiel in der Vereinsgeschichte der Hammer war. Der Sieger des diesjährigen Duells gastiert in der Dritten Runde am kommenden Dienstag, 13. August um 18.30 Uhr bei der TSV Reinbek (Kreisliga 3).


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