Oberliga: „Mit acht Stück achtbar geschlagen“
11.03.2019

Bekam ein Sonderlob: VfL-Verteidiger Sascha Caldwell.
Es ging nur um die Höhe des Heimsieges, als der Hamburger Serienmeister TuS Dassendorf am Sonnabend in der Oberliga Hamburg das abgeschlagene Schlusslicht VfL Pinneberg empfing. Am Ende stand ein 8:0 auf der Anzeigetafel – genauso deutlich hatte das TuS-Team in dieser Saison am 3. November 2018 bereits den HEBC geschlagen. Für die Pinneberger war es nach der am 15. Februar bezogenen 0:14-Klatsche beim SC Victoria Hamburg die zweithöchste Niederlage – trotzdem war VfL-Betreuer Mike Treede nicht unzufrieden: „Angesichts der großen Unterschiede zwischen den beiden Teams ist das Ergebnis in einem erträglichen Rahmen geblieben und wir haben uns mit acht Stück noch achtbar geschlagen.“

Nachdem Kristof Kurczynski den Favoriten auf dem Platz am Wendelweg schon in der fünften Minute in Führung gebracht hatte, bot sich Devin da Ronch sogar die große Chance zum 1:1-Ausgleich, als er von halblinks das lange Eck anvisierte – doch TuS-Torwart Christian Gruhne lenkte den Ball stark noch um den Pfosten herum (8. Minute). Kurz darauf ging Kurczynski an Sascha Caldwell vorbei und dann zu Boden, wofür er einen Elfmeter bekam. „Das war ebenso eine Fehlentscheidung wie beim nächsten Strafstoß“, schimpfte Treede, nach dessen Geschmack VfL-Keeper Timo Herrmann „den Ball aufnahm, bevor Kurczynski sich fallen ließ“. Die Dassendorfer hatten naturgemäß eine andere Sicht der Dinge – Fakt ist: Sven Möller verwandelte beide Strafstöße (12./29.). Bekim Carolus erhöhte zum 4:0-Pausenstand (32.).

Im zweiten Durchgang legten erneut Carolus (48.), Kurczynski (59.) Marcel von Walsleben-Schied (76.) und Kurczynski (83.) mit seinem dritten Tor des Tages vier weitere Treffer nach. Keeper Herrmann und Abwehrmann Caldwell waren laut Marcus Motzkat, der als VfL-Trainer fungierte, „die besten Pinneberger“, die „eine noch höhere Niederlage verhinderten“.

Link: SportNord-Bericht vom 11.12.2018 über den Trainerwechsel beim VfL Pinneberg

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