Bezirksliga Ost: Vier Freitags-Partien zum Restrundenauftakt
01.03.2019

Spitzenreiter Oststeinbeker SV, der die Tabelle mit 41 Punkten und so drei Zählern Abstand zum Zweiten, dem ASV Hamburg, anführt, gastiert am Freitag, 1. März, um 20:00 Uhr am Gesundbrunnen beim Schlusslicht TuS Hamburg.
Die Mannen vom Meessen gehen dort als haushoher Favorit an den Start. 13 Siege, zwei Remis und nur eine Niederlage bei einem sehr guten Torverhältnis von 65:20 untermauern die bisher an den Tag gelegte Qualität des Teams von Trainer Simon Gottschling, der sich vor kurzem auch noch über die Neuzugänge von Samet Yazici und Timo Strauß (beide von Inter 2000) freuen konnte, die die Qualität im schon gut besetzten Kader noch weiter erhöhen sollten. Michael Baaß hat inzwischen wieder die Position des Ligaobmanns übernommen, nachdem sein Vorgänger Matthias Reß inzwischen als Pressesprecher beim SC Victoria eine neue Aufgabe übernommen hatte.
Der TuS Hamburg ziert mit lediglich sieben Zählern Platz 14, dem einzig noch zu vergebenden Abstiegsplatz, hat aber tatsächlich noch alle Chancen, den Abstieg zu vermeiden, denn der Abstand auf das auf Platz 13 liegende Team vom TSV Wandsetal beträgt gerade einmal zwei Punkte. An eine Überraschung gegen den OSV zu glauben, fällt aber schwer.

Oststeinbeks hartnäckigster Verfolger, der ASV Hamburg, hat es um 19:00 Uhr auswärts am Mittleren Landweg mit dem ETSV Hamburg zu tun, der es bisher nur auf die enttäuschende Ausbeute von 16 Zählern brachte und aktuell auf Rang 11 der Tabelle auszumachen ist. Für das Trainer-Duo Christopher Leitlof und Hauke Klug ist es ein allmählicher Abschied von ihrer Position, die ab Sommer 2019 Erdinc Özer (z.Z. noch beim SV Hamwarde) übernehmen wird. Leitlof und Klug teilen sich dann das Co-Trainer-Amt, da ihnen der zeitliche Aufwand aus beruflichen Gründen zu viel wird.
Beim ASV Hamburg ist die Zielrichtung, genau wie in Oststeinbek, der Aufstieg. Ob nun als Meister oder als guter Zweiter, der über die Quotientenregelung aufstiegsberechtigt sein wird, ist Coach Mohet Wadhwa sicherlich egal. Ein Dreier zum Auftakt beim ETSV dürfte zum angestrebten Unterfangen sehr hilfreich sein, auch um den derzeitigen Vierpunkte-Abstand auf den Ahrensburger TSV zu wahren.

Das dritte Freitagsspiel, in dem es noch um etwas geht, startet um 20:00 Uhr am Soltausredder. Dort empfängt der dort ansässige Barsbütteler SV den TSV Wandsetal.
Letztgenannter braucht unbedingt Zählbares um das mit neun Punkten dünne Punktekonto zu erhöhen und sich, wie schon oben erwähnt, dem Tabellen-Letzten, dem TuS Hamburg bzw. dem Abstieg zu erwehren. 11 Spiele ist es bereits her, dass der TSV mit dem 6:0 beim TuS Hamburg seinen letzten Sieg holen konnte. Barsbüttel beendete die ersten 17 Punktspiele mit 23 Zählern und Rang sechs. Nach ganz oben oder unten wird nichts mehr passieren. Während der Winterpause erfolgten einige Spielerabgänge, denen aber auch Neuverpflichtungen gegenüberstanden. So kehrte u.a. Danny Qasem, vom Oststeinbeker SV kommend, an seine alte Wirkungsstätte zurück. Positive Kunde kam zur Trainersituation. Wie die bolzjungs aktuell berichten, wird das Trainer-Duo Zoran Nestorovic und Murat Gülec dem Team auch in der kommenden Saison erhalten bleiben.

Das Freitags-Quartett beschließt um 19:30 Uhr die Partie zwischen dem SC Wentorf und dem SC Vier-und Marschlande.
Viel besser hätte die Saison für den SC Wentorf bisher nicht laufen können. 29 Punkte und Platz fünf waren vor Saisonstart sicher nicht „eingeplant“. Das rechtzeitige Sammeln von Punkten gegen den Abstieg hatte Priorität. Dass dies derart famos gelang, gehört zu den richtig positiven Aspekten in der Ost-Staffel. So kann die von Slavec Rogowski trainierte Mannschaft jetzt völlig befreit aufspielen.
Weniger famos und überzeugend verlief der bisherige Saisonverlauf für den SCVM, der auf Platz sieben positioniert ist und mit den 22 erreichten Punkten weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist. Auch die Vorbereitung auf die Restrunde gehörte dem Vernehmen nach nicht zum Gelben vom Ei. Nun heißt es wohl, die Saison so gut wie möglich zu Ende zu spielen und dann ab Sommer 2019 mit dem neuen Trainer Thorsten Beyer durchzustarten.






hvp


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