Kreisklasse 8: Höchster Preußen-Sieg der Geschichte
25.02.2015

Für den FC Preußen Hamburg läuft es im Jahr 2015 weiter wunschgemäß. Nachdem die Preußen zum Restrunden-Start bereits mit 3:2 beim Hamm United FC III gewonnen hatten, feierten sie nun am Sonntag einen 8:0-Kantersieg gegen den SV Altengamme III und rückten dadurch bis auf drei Punkte an ihren Tabellen-Nachbarn (die SVA-Dritte ist aktuell Rang-Achter) heran. Für den FC Preußen war dies in seiner vierten Kreisklassen-Saison der höchste Sieg in seiner Vereinsgeschichte.

Auf dem Grandplatz am Von-Elm-Weg spielten die Preußen von Beginn an druckvoll nach vorne und gingen früh in Führung: Nachdem sich Steven Figura und Felix Krohn stark über die rechte Seite durchgesetzt hatten, gelang Andre Lünstedt bereits in der zweiten Minute das 1:0. Und in der fünften Minute fiel schon das 2:0, als Steinwärder von links aus Andy Tork bediente, der freistehend noch an SVA-Keeper Daniel Wegner vorbeiging und dann einschob. „Das war ein Auftakt nach Maß“, hieß es dazu auf der facebook-Seite von Preußen Hamburg. Nachdem Steinwärder, Stefan Beu und Arne Adomeit zunächst drei gute Chancen vergeben hatten, fiel in der 22. Minute das dritte Tor. Tork schlug einen Eckstoß, den er selbst herausgeholt hatte, auf den langen Pfosten, wo Figura es mit einer Direktabnahme versuchte, die von einem Altengammer ins Netz sprang. Nachdem die Hausherren abermals mehrere gute Gelegenheiten nicht nutzen konnten, gelang ihnen kurz vor der Pause doch noch das 4:0. Nach einem schönen Zusammenspiel von Steinwärder und Sven Scheller war es abermals Tork, der Wegner umspielte und den Pausenstand herstellte (41.).

Auch in die zweite Halbzeit legte der FC Preußen einen Blitzstart hin: Als der Ball gerade einmal drei Minuten lang wieder rollte, berechneten zwei Gäste-Verteidiger eine Rechtsflanke von Tork falsch, woraufhin Michael Wichmann flach links zum 5:0 einschieben konnte. Dann trug sich auch Beu in die Torschützenliste ein: Nach einer Finte und Flanke von Scheller scheiterte Beu mit seinem ersten Versuch noch an Wegner, doch sein Nachschuss zappelte zum 6:0 im Netz (50.). Die Heim-Elf gab weiter Gas: Lukas Zühlke, Scheller und Steinwärter „scheiterten entweder am Gäste-Torwart oder an den eigenen Nerven“, hieß es auf der facebook-Seite der Preußen. Tork zeichnete sich erneut als Torvorbereiter aus, indem er Scheller bediente, der aus allerdings abseitsverdächtiger Position das 7:0 erzielte (78.). Dann schob Tork selbst nach einem herrlichen Spielzug zum 8:0-Endstand ins lange Eck ein (89.). Nach dem höchsten Sieg in ihrer Vereinsgeschichte (der Rekord lag zuvor beim 8:1 gegen den Bostelbeker SV II vom 23. April 2013) lobten die Preußen auch die Altengammer: „Das Spiel war immer sehr fair“ und es habe von der SVA-Dritten „keine groben oder Frustfouls gegeben“, hieß es auf der facebook-Seite des FC Üreuén.


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