Kreisliga 8: TuS Holstein kommt gut aus der Pause
16.02.2015

Traf dreimal: Quickborns Daniel Owusu Agyei
Mit dem TuS Holstein Quickborn und Gencler Birligi Elmshorn trafen am Sonntag zum Restrunden-Auftakt zwei der Mannschaften, die in der Kreisliga 8 in der unglaublich engen Spitzengruppe überwinterten, aufeinander. Am Ende feierten die Eulenstädter einen 6:0-Kantersieg und Fikret Yilmaz, Sportlicher Leiter der Fußball-Abteilung des TuS Holstein, gab zu: „Das hätte nach dem letzten Testspiel-Ergebnis wohl keiner gedacht!“ Zur Erinnerung: Die Quickborner hatten eine Woche zuvor ihr letztes Testspiel gegen den klassenhöheren SV Rugenbergen II (Bezirksliga West) mit 1:11 (!) verloren. Nun erwischte das Team von TuS-Trainer Lars Landschof den besseren Beginn. „Natürlich hat uns auch die Rote Karte gegen Gencler in die Karten gespielt“, sprach Yilmaz eine Szene in der zwölften Minute an: Gäste-Akteur Arthur Reimche verhinderte mit seinem Foul eine klare Torchance von Daniel Owusu Agyei, wofür ihm Schiedsrichter Bernd Bodenstein (vom Horner TV) die Rote Karte zeigte. Den ebenfalls verhängten Elfmeter verwandelte Marco Lindner zum 1:0. „Dieser frühe Treffer hat uns mehr Sicherheit gegeben und von unserer Mannschaft wurde auch alles umgesetzt, was der Trainer ihr mit auf den Weg gegeben hatte“, lobte Fikret Yilmaz.

Die Elmshorner mussten nach ihrem frühen Rückstand mehr für das Offensivspiel tun. „Das kam uns entgegen“, so Fikret Yilmaz, der einige gute Chancen von Lindner und Agyei notierte, ehe Jannik Suhr auf 2:0 erhöhte (30.). Der starke Agyei schraubte das Ergebnis sogar noch vor der Pause auf 3:0 in die Höhe (37.). In der zweiten Halbzeit machten die Hausherren dort weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten: Sie spielten weiter forsch auf das gegnerische Gehäuse und Lindner gelang das 4:0 (52.). „Danach haben wir das Spiel ein bisschen schleifen lassen, wodurch Gencler auch zu Chancen kam“, gab Fikret Yilmaz zu. In der 60. Minute gab es sogar einen Strafstoß für die Gäste, den Sercan Meric aber über die Latte jagte. „Danach sind wir wieder aufgewacht und hatten einige gute Chancen“, so Fikret Yilmaz. Die letzten zehn Minuten gehörten dann Agyei, der erst einen Freistoß direkt aus 20 Metern zum 5:0 verwandelte (80.) und dann den 6:0-Endstand herstellte. „Wir sind gut aus den Startlöchern gekommen“, frohlockte Fikret Yilmaz, der folgendes Schlussfazit zog: „Wir waren alle gespannt auf das Spiel, egal ob Verantwortlicher, Trainer oder Spieler. Es hat alles geklappt, was in der Vorbereitung nicht gelungen ist – und nun wünschen wir uns mehr!“


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