Bezirksliga Ost: Wandsetal wittert Verschwörung
05.01.2015

Wie SportNord bereits berichtete, wechselten in der Winter-Transferperiode mehrere Spieler vom TSV Wandsetal, der in der Bezirksliga Ost als Tabellen-Neunter überwintert, zum Staffel-Rivalen SC VW Billstedt 04 II (siehe unten verlinkten Bericht). Nun veröffentlichte Rüdiger Goertz, der in der Wandsetaler Fußball-Abteilung als Manager für die Ersten Herren verantwortlich ist, auf der Internet-Seite seines Vereins eine Stellungnahme mit der Überschrift „Türkische Verschwörung“.


In dieser Stellungnahme äußerte sich Goertz wie folgt:

„Das neue Jahr, zugleich 125-jähriges Jubiläums-Jahr, begann für den TSV Wandsetal mit einem Paukenschlag. Mit Gökhan und Serkan Ermis, Ogulcan Kurtul, Baris Sahin, Jelal Acemoglu und Hakan Selvi kündigten alle bis auf einen Spieler („Ich mache solchen Unsinn nicht“) mit türkischem Migrationshintergrund ihre Mitgliedschaft beim Verein, um zu Vorwärts-Wacker 2 zu wechseln. Das vorläufige Ende einer verschwörererischen Abwerbung durch einen türkischen Tankstellenpächter aus Billstedt. Wie aus dem Umfeld der Spieler zu erfahren war, soll er zwei Akteuren 200 Euro pro Monat Festgeld und den anderen künftig 40 Euro Siegprämie versprochen haben. Wenn der Tankstellenpächter dieses inklusive der zu erwartenden Ablösesumme finanzieren will und kann, scheint etwas anderes als Sprit aus seinen Zapfsäulen zu laufen.

Im Sommer nahm das Verhängnis seinen Lauf. Zu den vorhandenen Spielern stießen in der Umstrukturierungsphase der Liga noch vier weitere Spieler mit türkischem Migrationshintergrund dazu. Alle Spieler, als Einzelpersonen richtige Pfundskerle, mutieren in der Gruppe zu einer wahren Plage. Sie versuchten ständig ihren Einfluss zu vergrößern.

Zunächst versuchte die Türkei-Connection türkisch als Amtssprache in der Kabine und auf dem Feld einzuführen. Dann weigerte sich ein Spieler Beiträge zu zahlen: „Ich habe schließlich mal in der Oberliga gespielt.“

Im November versuchte die Gruppe den türkischen Tankstellenpächter aus Billstedt bei Wandsetal im Ligakader zu installieren. Serkan Ermis zu Manager Rüdiger Goertz: „Der hat zwar keine große Ahnung, ist aber ein guter Motivator, weil er den Spielern Geld gibt.“

Anschließend versuchte die Connection einen weiteren Türken einzuschleusen. Einen Spieler, der in zwei Jahren sechsmal den Verein gewechselt hat.

Zwei Tage vor Silvester meldete sich der Anführer der Verschwörung beim Verein. Ein guter Fußballer zwar, aber eine Mischung zwischen arbeitsscheu und antriebslos mit chronischem Geldmangel. Trotz Abitur war es ihm in vier Jahren nicht gelungen, über einen längeren Zeitpunkt zu arbeiten oder eine Ausbildung zu beginnen und regulär zu beenden. Dieser Spieler forderte ab sofort Siegprämien. Bei einer optimal erfolgreichen Rückrunde eine Summe von annähernd 5000 Euro.

Dafür hätte natürlich woanders aber gespart werden müssen. Denn alle Ligaspieler bekommen vom TSV Wandsetal die Trainingsbekleidung gestellt und gewaschen. Sie erhalten Zuschüsse zu den Schuhen und Essen nach den Spielen.

Eine Antwort darauf gab es nicht. Stattdessen trudelten am nächsten Tag die Kündigungen per Fax rein – alle geschrieben und abgeschickt von der türkischen Tankstelle.

Den Offiziellen von Vorwärts-Wacker scheint die Abwerbung der Spieler durch ihren Tankstellenpächter peinlich. Wie ernst sie es meinen, wird man aber erst daran erkennen, ob sie die fällige Ablösesumme zahlen. Denn es wird äußerst schwierig bis unmöglich, in der Kürze der Zeit bis zum Saisonbeginn neue adäquate Spieler günstig zu verpflichten.“

Link: SportNord-Bericht vom 30.12.2014 über vier Winter-Neuzugänge beim SC VW Billstedt 04 II

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