Kreisklasse 1: HMTV siegt 7:0 im Derby
28.08.2013

Nachdem die vorherigen vier Pflichtspiele dieser Saison allesamt verloren gegangen waren, ließ es der Hetlinger MTV am Sonntagmittag richtig krachen: Beim TV Haseldorf II feierten die als Aufstiegsanwärter gestarteten Hetlinger einen 7:0-Kantersieg. „Wir haben den Ball gut laufen lassen und den Gegner mürbe gespielt“, lobte HMTV-Trainer Marco Kneten, der vor dem Derby mit seinen Spielern noch einmal Klartext geredet hatte: „Ich habe ihnen gesagt, dass sie mannschaftlich denken und alle an einem Strang ziehen müssen, weil es sonst spätestens nach dem sechsten Spieltag einen neuen Coach gibt – so sind eben die Mechanismen ...“

Ins Schlosspark-Stadion, das nur 3,8 Kilometer vom Hetlinger Deichstadion entfernt ist, waren auch zahlreiche HMTV-Anhänger gekommen. Ihr Team hatte in der Anfangsphase noch leichte Orientierungsprobleme, so dass die Hausherren nach einem Eckstoß zu einem Pfostenschuss kamen. Dann waren die Gäste aber überlegen und gingen durch Kamil Ludwicki in Führung (20.). Als Daniel Kleinwort per direkt verwandeltem Freistoß auf 0:2 erhöhte, gab der TVH-Torwart keine gute Figur ab: Er versuchte, den Schuss mit dem Fuß (!) abzuwehren, wobei ihm der Ball dabei über seinen Schuh hinweg ins Netz sprang. Benjamin Mielke, Sergej Weimer mit einem abgefälschten Schuss, der in hohem Bogen ins TVH-Tor flog, und Marvin Looks schossen für die Hetlinger eine 5:0-Pausenführung heraus. Im zweiten Durchgang erhöhte Kleinwort per Kopf auf 0:6, ehe er ausgewechselt wurde. Mielke verwandelte einen Foulelfmeter knallhart zum 0:7-Endstand (83.). In der Schlussphase beging HMTV-Akteur Jonas Kieselbach noch ein absolut unnötiges Foul am Haseldorfer Clemens Schuldt, der mit großen Knieschmerzen vom Feld geführt werden musste. Auf dem Platz entschuldigte sich Kieselbach für diese Aktion nicht. Während die Haseldorfer auch angesichts ihrer Personalknappheit von einem „verkorksten Tag“ sprachen, freute sich Kneten: „Wir hatten erstmals unsere Top-Elf auf dem Platz, was sowohl spielerisch als auch taktisch zu bemerken war, weil die Spieler ihre Positionen gut gehalten haben!“

(JSp)


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