Landesliga Hammonia: Abbruch im Rosenstadion
15.08.2011

Stark gegen SCALA: TSV-
Torwart Christoph Richter.
Am Sonntag gab es einen Spielabbruch in der Landesliga Hammonia, für den aber nicht etwa eine unsportliche die Ursache war. Vielmehr brach Schiedsrichter Ralph Vollmers (vom SV Börnsen) die Partie des dritten Spieltages zwischen dem TSV Uetersen und dem Neuling SC Alstertal-Langenhorn in der Halbzeitpause ab, weil es zu stark regnete und der Rasenplatz im Rosenstadion nicht mehr bespielbar war. „Das war die richtige Entscheidung“, waren sich SCALA-Coach Carsten Gerdey sowie das TSV-Trainerduo Heiko Waschatz und Jörn Borstelmann sofort einig, „bei diesen Bedingungen war kein reguläres Fußballspiel mehr möglich!“ Der Rasenplatz wurde vor 61 Zuschauern mit fortlaufender Spielzeit immer schlechter und ein Ausweichen auf den Grandplatz, auf dem zuvor die TSV-Reserve in der Kreisliga 8 den TuS Hasloh mit 3:2 geschlagen hatte, kam auch nicht infrage: „Dort hätten wir wohl schon nach 20 Minuten nicht mehr spielen können“, vermutete Borstelmann.

In der einen Halbzeit, die bei strömendem Regen absolviert wurde, war Alstertal-Langenhorn, das im Mai 2011 als Meister der Bezirksliga Nord den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatte, zunächst überlegen. „Wir haben schlecht begonnen, es fehlte uns an der nötigen Laufbereitschaft“, schimpfte Borstelmann. Obwohl die beiden Uetersener Trainer ihre Schützlinge vor dem Anpfiff ausdrücklich auf die Stärken des Gegners hingewiesen hatten, fanden die Hausherren erst nach einer Viertelstunde besser in die Partie. „Richtig im Griff hatten wir das Spiel und den Gegner erst nach 25 Minuten“, so Borstelmann. Dass die Gäste zu diesem Zeitpunkt nicht schon in Führung lagen, war einzig und allein dem starken TSV-Torwart Christoph Richter zu verdanken, der drei gute SCALA-Chancen hervorragend vereitelte.

In der letzten Viertelstunde vor der Pause hatten dann auch die Uetersener drei Gelegenheiten: Bei der besten Chance köpfte Yannick Kouassi den Ball nach einem Eckstoß vollkommen frei stehend am Ziel vorbei, dann bekam Florian Blaedtke die Kugel nach einer verlängerten Flanke nicht richtig unter Kontrolle. Die letzte Möglichkeit auf ein Tor am Sonntag vergab erneut Kouassi. „Vielleicht war es gut, dass keinem Team ein Treffer gelungen ist – ein Spiel beim Stand von 0:0 abzubrechen, ist immer besser, als wenn eine Mannschaft führt“, so Borstelmann salomonisch. Zum Uetersener Kurzarbeiter wurde derweil Halim Kustul, der fünf Minuten vor der Pause eingewechselt wurde. „Er hatte uns versprochen, in der zweiten Halbzeit richtig Gas zu geben, aber da ist gar nichts von ihm gekommen“, hatte Borstelmann seinen Humor trotz „Landregen im August“, wie er selbst es nannte, nicht verloren.

(JSp)


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