Kreisliga 8: Heist feiert Richert-Hattrick
02.08.2011

Hattrick-Schütze Marc Richert.
Der TSV Heist ist mit einem 4:2-Sieg beim Kummerfelder SV II in die Kreisliga 8 gestartet. Am frühen Sonntagnachmittag gingen die Heistmer am Ossenpadd schon nach neun Minuten in Führung: Stefan Rehm spielte einen Traumpass in die Schnittstelle der gegnerischen Abwehrkette, so dass Marc Richert freie Bahn hatte. In der 24. Minute legte Richert, nachdem er sich den Ball von seinem Gegenspieler erobert hatte, mit einem halbhohen Schuss ins lange Eck das 2:0 nach und in der 31. Minute machte Richert mit dem 3:0 seinen lupenreinen Hattrick perfekt. „Danach bestand einzig und allein die Gefahr, dass wir das Spiel etwas zu locker angehen“, befand TSV-Trainer Mirco Seitz. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Hausherren vor hundert Zuschauern das 1:3, als ein KSV-Spieler den Ball im Liegen ins lange Eck schoss.

„In der Pause habe ich gefordert, dass wir den Druck erhöhen und gleich aufs vierte Tor drängen“, so Seitz. Gesagt, getan: Timo Behrmann drang in den gegnerischen Strafraum ein, wo ihn ein gerade erst der A-Jugend entwachsener Kummerfelder foulte. „Ein erfahrener Akteur hätte Behrmann in der Situation einfach nur gestellt“, vermutete Seitz. So aber gab es einen Elfmeter für die Gäste, den Ronny Strube verwandelte. Anschließend verhinderte TSV-Torwart Fabian Mielke dreimal glänzend in Eins-gegen-Eins-Duellen weitere Kummerfelder Treffer, ehe die Elf von KSV-Coach Jörg Techert in der 82. Minute doch noch auf 2:4 verkürzen konnte. „Da haben wir uns einen Stellungsfehler geleistet“, so Seitz. Der Trainer, der während der gesamten 90 Minuten seine Firma, die direkt gegenüber vom Kummerfelder Sportplatz liegt, sehen konnte, betonte: „Das war von uns eine gute Mannschaftsleistung!“

Eine solche wird am Dienstag, 2. August auch nötig sein, wenn die Heistmer in der Zweiten Runde des Oddset-Pokals den West-Bezirksligisten TBS Pinneberg bezwingen wollen (Anpfiff: 18.30 Uhr an der Hamburger Straße in Heist). Seitz würde im diesjährigen Pokal-Wettbewerb „nur zu gerne“ noch gegen seinen Ex-Klub FC Elmshorn (Titel-Favorit in der Landesliga Hammonia) spielen: „Wir pflegen beste Kontakte zum FCE – wenn wir dieses Team zu einem Pflichtspiel empfangen dürften, wäre das eine großartige Sache!“ Die Elmshorner im Kopf, das TBS-Team vor der Brust ...

(JSp)


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