Aktuell: Trauer um Uwe Herzberg
29.09.2020

Uwe Herzberg. Foto: HFV
Der Hamburger Fußball-Verband und der Bramfelder SV trauern um Uwe Herzberg. Das Urgestein des Hamburger Fußballs starb am Montag im Alter von 78 Jahren.

Folgenden Nachruf veröffentlichte HFV-Pressesprecher Carsten Byernetzki am Dienstag:


„Uwe Herzberg wurde am 19. Februar 1942 in Lübeck geboren und wuchs in Nordfriesland auf. Als Architekt machte er sich in Hamburg einen Namen und wirkte bei diversen Bauprojekten mit. Seine Fußballbegeisterung brachte ihn vor 44 Jahren zum Bramfelder SV, wo er sich zusammen mit seiner Frau Christiane ehrenamtlich engagierte. Er war mehr als 20 Jahre Abteilungsleiter der Fußball-Abteilung, über zehn Jahre Mitglied im Gesamtvorstand, davon fünf Jahre als Erster Vorsitzender und wirkte entscheidend an der Errichtung des BSV-Clubheims an der Ellernreihe mit. Der Bramfelder SV ernannte Uwe Herzberg zum Ehrenmitglied.

1982 begann sein Wirken im Hamburger Fußball-Verband als Mitglied im Unterstützungsausschuss (später Ausschuss für Sportanlagen), dessen Vorsitzender und damit auch Mitglied im Präsidium des HFV er von 1987 bis 2019 war. Wesentlichen Anteil hatte Herzberg an der Errichtung des HFV-Sportzentrums in Jenfeld. Auch im Hamburger Fußball-Verband wurde Uwe Herzberg 2019 Ehrenmitglied.

HFV-Präsident Dirk Fischer gedachte dem Verstorbenen mit folgenden Worten: „Uwe Herzberg hat über Jahrzehnte die Entwicklung des Hamburger Fußball-Verbandes und seines Heimatvereins Bramfelder SV mit größtem Engagement und Erfolg begleitet. Er war stets eine in seiner Meinungsbildung unabhängige Persönlichkeit und hat damit oftmals fruchtbare Debatten ausgelöst. Der Hamburger Fußball-Verband und wir als seine Kollegen und Kolleginnen werden Uwe immer in dankbarer Erinnerung behalten.“

Im Norddeutschen Fußball-Verband engagierte sich Herzberg ehramtlich acht Jahre als Revisor. Im Deutschen Fußball-Bund war er ab 2013 Mitglied in der Kommission für Fußball-Infrastruktur. Im Hamburger Sportbund war er von 2010 bis 2018 Mitglied im Ausschuss für Sportinfrastruktur.

Zahlreiche Ehrungen, wie die DFB-Verdienstnadel, die goldene und silberne Ehrennadel des Norddeutschen Fußball-Verbandes sowie die goldene und silberne Ehrennadel des Hamburger Fußball-Verbandes würdigten die großen ehrenamtlichen Leistungen von Uwe Herzberg.

Uwe Herzberg war ein Mann, der nie ein Blatt vor den Mund nahm und seine Meinung vertrat. Er war auch einer, der gern flachste und er war einer, der da war, wenn man ihn brauchte. Seine regelmäßigen Besuche auf der Geschäftsstelle des HFV werden fehlen.

Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Christiane, seinen Kindern und Enkelkindern.“


SportNord bekundet der Familie von Uwe Herzberg, seinen Freunden und Bekannten sowie dem Bramfelder SV und dem HFV sein Beileid.



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