Lotto-Pokal: 20 Spiele unter Flutlicht
18.09.2020

Trainer Pierre Hallé und seine Nordlichter im Norderstedter
SV sind am Freitagabend der klare Außenseiter gegen TuRa
Harksheide.
Trotz der Absage des Erstrunden-Duells zwischen dem West-Bezirksligisten SC Egenbüttel und dem Hammonia-Landesligisten Inter Eidelstedt wegen eines Corona-Falls innerhalb des Inter-Teams (SportNord berichtete) geht es am Freitag, 18. September im Lotto-Pokal in die Vollen: 20 Partien finden statt. Dabei gibt es zahlreiche Duelle „David gegen Goliath“. Neben mehreren Begegnungen, in denen es einen Ein- oder Zwei-Klassen-Unterschied gibt, will dabei auch ein A-Kreisklassen-Team einen Unterschied von drei Ligen so gut es geht kaschieren: Die Nordlichter im Norderstedter SV (A-Kreisklasse 4) empfangen den Hammonia-Landesligisten TuRa Harksheide zum Stadt-Derby. Der gastgebende Verein entstand erst in diesem Sommer durch den Zusammenschluss des Norderstedter SV (zuletzt Tabellen-Achter der A-Kreisklasse 4) mit dem FFC Nordlichter Norderstedt, dessen Teams zuvor dem Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband angehört hatten, wobei die Liga-Mannschaft zu Beginn der vergangenen Serie aus der Kreisliga S zurückgezogen worden war.

Trainer der Nordlichter ist Ex-Profi Pierre Hallé, der einst als Stürmer 13 Zweitliga-Spiele für den 1. FC Saarbrücken bestritt, unter anderem auch für den Hamburger SV II sowie den SV Henstedt-Ulzburg kickte und sich zuletzt am Dienstagabend im internen Test gegen die eigenen Zweiten Herren (B-Kreisklasse 1) über einen 6:1-Kantersieg freuen konnte. Die Harksheider um Coach Jörg Schwarzer, die natürlich als haushoher Favorit an der Moorbekstraße im Norderstedter Schulzentrum Nord gastieren, hatten zuletzt ebenfalls am Dienstagabend ein Testspiel gegen den Oberliga-Nachbarn Hamburger SV III mit 3:4 (0:3) verloren.

Eher auf Augenhöhe stattfinden dürften zwei Freitagabend-Spiele, in denen jeweils zwei Hansa-Landesligisten die Klingen kreuzen. Bereits um 19 Uhr fordert der SV Nettelnburg-Allermöhe auf dem Kunstrasenplatz am Katendeich seinen Nachbarn SV Altengamme heraus. Im Kampf um Sechstliga-Punkte treffen die beiden Teams erst am Sonnabend, 13. März 2021 am Gammer Weg wieder aufeinander. In der vergangenen Serie hatte dieses Nachbarschaftsduell jeweils der Gastgeber gewonnen: Der SVNA am 29. November 2019 mit 3:1 und der SVA am 17. August 2019 mit 1:0. Aktuell feierten die Altengammer am vergangenen Sonnabend im Testspiel gegen den Hammonia-Landesligisten Inter Eidelstedt einen 7:1-Kantersieg, während Nettelnburg-Allermöhe zuletzt am 9. September dem Ost-Bezirksligisten SC Wentorf mit 3:6 unterlag.

Und dann ist da noch das Duell zwischen dem FC Voran Ohe sowie dem Oststeinbeker SV, das um 19.30 Uhr im Hans-Heinrich-Hackmack-Stadion am Reinbeker Amselstieg angepfiffen werden soll. Voran-Coach Rainer Seibert musste zuletzt vor Wochenfrist im Test gegen den Oberligisten SV Curslack-Neuengamme eine 0:4-Heimpleite hinnehmen, ehe das für dem vergangenen Sonntag geplante Derby bei der TSV Reinbek (Kreisliga 3) abgesagt wurde. OSV-Trainer Simon Gottschling musste ebenfalls am letzten Freitagabend ein 0:2 im Test gegen den Nord-Bezirksligisten SC Sperber konstatieren. Am Freitag, 29. Januar werden die Oststeinbeker im Kampf um Punkte erneut im „Stadion Ohe“ gastieren. Dort hatten sie zuletzt am 2. August 2019 mit 1:3 verloren, ehe sie im Heim-Rückspiel am 15. November 2019 immerhin ein 1:1-Remis erreichten. Von den letzten sieben Pflichtspiel-Duellen mit dem OSV gewannen die Oher fünf bei zwei Unentschieden.

Link: SportNord-Bericht vom 07.05.2020 über die Entstehung des Vereins Nordlichter im Norderstedter SV

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