Testspiel: Viele Tore in Tespe
03.08.2020

DSV-Trainer Dennis Tornieporth sah in einer Halbzeit fünf
Tore von seinen Schützlingen.
Einmal mussten sie die Elbe überqueren – und schon konnten die Kicker des Hansa-Landesligisten Düneberger SV sowie die des Ost-Bezirksligisten SC Schwarzenbek ihrem Hobby nachgehen und auf niedersächsischem Boden ein Testspiel gegeneinander bestreiten. Der Ball rollte auf dem Rasenplatz des TSV Tespe, der keine eigenständige Mannschaft mehr hat, da er sich 2007 der Eintracht Elbmarsch, den die benachbarten Vereine MTV Jahn Obermarschacht und TuS Schwinde bereits 1995 gebildet hatten, anschloss. Finden die Heimspiele der Eintracht, deren Erste Mannschaft in Niedersachsens Bezirksliga Lüneburg 2 um Punkte kämpft, in der Regel in Drennhausen (Gemeinde Drage) an der Handwerkerstraße statt, so gab es auf dem Rasenplatz am Tesper Schwimmbad Tore satt zu sehen, denn die klassenhöheren Düneberger behaupteten sich am Ende mit 5:3.

Zunächst spielten die Schwarzenbeker, die die abgebrochene Saison 2019/2020 in der Bezirksliga Ost als Tabellen-Neunter beendet hatten, groß auf. Daniel Rohroff (31. Minute), Görkem Sen (33.) sowie Maximilian Hanisch (39.) sorgten für eine 3:0-Führung der SCS-Kicker, die bis dahin spielerisch besser und in den Zweikämpfen stärker waren. Dann zeigten jedoch die Düneberger, die als Drittletzter der Hansa-Staffel davon profitierten, dass der Hamburger Fußball-Verband kein Team sportlich absteigen ließ, ihre Klasse: Joscha Behrens (54.) und Kevin Hoffmann (58.) brachten ihr Team auf 2:3 heran, ehe Neuzugang Sandro Schraub (kam vom Staffel-Rivalen SV Altengamme) einen lupenreinen Hattrick produzierte (60./75./87.). Zum Sieg trug auch DSV-Keeper Pascal Treichel bei, der nach einem Jahr beim Büchen-Siebeneichener SV in Schleswig-Holsteins Landesliga Holstein an den Silberberg zurückgekehrt war und bereits in der neunten Minute einen Elfmeter parierte.

DSV-Coach Dennis Tornieporth erklärte anschließend auf der facebook-Seite seines Teams: „Jeder hat an der Leistung in der ersten Halbzeit gesehen, dass man wegen der Corona-Pause lange Zeit nicht Elf-gegen-Elf spielen konnte. Schwarzenbek hat das sehr gut gemacht und wir sind schwer ins Spiel gekommen. Wir lagen dementsprechend 0:3 hinten. In der zweiten Halbzeit haben wir dann ein komplett anderes Gesicht gezeigt, haben mutiger gespielt und das Spiel verdient gedreht. Wir hatten eine ganz andere Präsenz und Lautstärke auf dem Platz.“


Kommentare zum Artikel:




zurück
Druckversion

.