Bezirksliga Nord: Paukenschlag in Poppenbüttel: Winkel wieder da
08.07.2020

Stefan Winkel (links) bei der Vertragsunterzeichnung mit SCP-Geschäftsführer Wolfgang Haumüller. Foto: SC Poppenbüttel
„Paukenschlag an der Bültenkoppel“ – versehen mit dieser Überschrift gaben die Verantwortlichen des SC Poppenbüttel am Mittwoch in einer Pressemitteilung bekannt, dass Stefan Winkel (30) vom benachbarten Oberligisten TSV Sasel, für den er zwei Jahre lang am Ball war (56 Oberliga-Spiele/ 38 Tore), zum SCP zurückkehrt. Dort hatte der frühere Regionalliga-Stürmer bereits vom Januar 2015 bis zum Juni 2016, als Olaf Ohrt noch Macher bei den Poppenbüttelern und mit ihnen zur Bezirksliga- sowie zur Landesliga-Meisterschaft gestürmt war, gekickt.

„Wir sind sehr glücklich, dass wir mit Winkel einen absoluten Königstransfer landen konnten“, hieß es in der Mitteilung, die SCP-Liga-Obmann Timo Sorgenfrey verschickte. Darin fuhren die Poppenbütteler Verantwortlichen fort: „Mit seinen herausragenden fußballerischen Qualitäten gehört Winkel zu den besten Spielern in Hamburg. Wir freuen uns sehr, ihn als Führungsspieler in unseren Reihen zu haben.“ Vor allem die jungen Kicker im Team von SCP-Coach Yorck Männich soll Winkel voranbringen: „Menschlich ist Winkel ein sehr sympathischer Typ, der auch außerhalb des Platzes sehr schnell eine Führungsposition einnehmen wird. Gerade unsere jungen Spieler werden von ihm sehr viel lernen können.“

„Die Gespräche mit Winkel verliefen sehr harmonisch, offen und ehrlich und dieses war auch die Basis, jetzt einen gemeinsamen Weg zu gehen“, hieß es in der Mitteilung, in der Timo Sorgenfrey präzisierte: „Es war eine einzigartige Teamleistung von Spielern, Trainern, Offiziellen und der Geschäftsleitung, die alles gegeben haben, damit Winkel an die Bültenkoppel zurückkehrt.“ Die Poppenbütteler Offiziellen wissen, dass es für einen Siebtligisten keine Selbstverständlichkeit ist, einen früheren Drittliga-Kicker zu verpflichten: „Das zeigt den großen Zusammenhalt in der Mannschaft, aber auch innerhalb des Vereins, ausnahmslos auf allen Ebenen, was uns sehr stolz macht. Wir sind eben eine große SCP-Familie und voller Freude sagen wir: ‚Herzlich Willkommen bei uns, Stefan!‘“

Winkel war in seiner A-Jugend beim FC St. Pauli ausgebildet worden; seine ersten Herren-Stationen waren die Reserve der Kiez-Kicker, der Hamburger SV II, Altona 93 und TSV Havelse. Es folgten Amateur-Stationen beim VfL 93 Hamburg, SC Condor, Poppenbüttel, FC Teutonia 05 und zuletzt Sasel. Insgesamt war Winkel 79 Mal in der Regionalliga (21 Tore), 116 Mal in der Oberliga (52 Treffer) und 44 Mal in der Landesliga (43 Torerfolge) am Ball.

Link: SportNord-Bericht vom 08.01.2015 über Stefan Winkels ersten Wechsel zum SC Poppenbüttel

Kommentare zum Artikel:




zurück
Druckversion

.