Regionalliga: Rehden und Schops trennen sich
02.06.2020

Erst im Januar hatte Maarten Schops (44) das Traineramt beim BSV Schwarz-Weiß Rehden von Heiner Backhaus (38), der kurzzeitig beim Drittligisten SG Sonnenhof-Großaspach anheuerte, übernommen. Dreimal stand er in der Regionalliga Nord an der Seitenlinie (zwei Unentschieden sowie eine Niederlage), ehe der Norddeutsche Fußball-Verband die Saison wegen der Corona-Pandemie unterbrechen und schließlich abbrechen musste. Am Dienstag gaben die BSV-Verantwortlichen nun auf ihrer facebook-Seite bekannt, dass sie und der Belgier mit dem Ende der aktuellen Serie schon wieder getrennte Wege gehen werden. „Nicht im Groll und schon gar nicht wegen irgendwelcher Differenzen endet das kurze Gastspiel“, wie es auf der facebook-Seite hieß.

Dort wurde Friedrich Schilling, Erster Vorsitzender der Schwarz-Weißen, wie folgt zitiert: „Wir haben uns letzte Woche zusammengesetzt, um uns über seine Zeit als Trainer und über die neue Saison zu unterhalten.“ Bei diesem Treffen erklärte Schops, der zuvor von 2015 bis 2019 beim TuS Sulingen seine erste Trainerstation gehabt hatte, dass „der Aufwand als Vollzeit-Arbeiter bei einer Rehdener Autologistikfirma, zweifacher Familienvater und Trainer eines Viertligisten zu groß sei, als dass er jeder Aufgabe gleich gerecht werden kann“, wie es auf der facebook-Seite hieß. Dort betonte Schilling: „Wir bedanken uns bei Schops, dass er uns in einer schwierigen Phase im Winter sofort geholfen hat, als wir ihn kontaktiert haben. Die suboptimale Vorbereitung ohne einen Kunstrasenplatz in Rehden und auch der Abbruch der Saison ließen keine vernünftige Analyse über seine geleistete Arbeit zu.“

Wer zukünftig in den Waldsportstätten an der Seitenlinie stehen wird, ist noch fraglich: „Nachdem uns klar war, dass Schops nicht weiter macht, haben wir sofort mit einem Trainer-Kandidaten Kontakt aufgenommen, mit dem wir uns im letzten Jahr schon unterhalten haben, so dass wir nicht bei null anfangen mussten. Die kurzfristige Einigung steht kurz bevor“, wurde Schilling hierzu auf der facebook-Seite zitiert.



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