Aktuell: Phönix Lübeck beantragt Zulassung
30.03.2020

Ein Wiedersehen gibt es für den FC Teutonia 05
in den Aufstiegsspielen mit Noor Al Mortada
Al Tamemy, der nun für den 1. FC Phönix
Lübeck aktiv ist.
Einen Tag vor der am Dienstag, 31. März endenden Frist haben die Verantwortlichen des 1. FC Phönix Lübeck, der die Corona-Zwangspause in der Oberliga Schleswig-Holstein als Spitzenreiter verbringt, beim Norddeutschen Fußball-Verband eine Zulassung für die kommende Saison in der Regionalliga Nord beantragt. Dies vermeldeten die Offiziellen des 1. FC Phönix, der erst im vergangenen Sommer als Vizemeister der Landesliga Holstein den Sprung in Schleswig-Holsteins höchste Klasse vollzogen hatte, am Montagabend auf ihrer facebook-Seite. Zuvor hatten am Freitagabend die Verantwortlichen des Tabellen-Zweiten SV Todesfelde ihren Verzicht auf eine Regionalliga-Meldung verkündet (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link).

Da Phönix Lübeck damit der einzige Aufstiegsanwärter aus der Oberliga Schleswig-Holstein ist, würde es der Hamburger Oberligist FC Teutonia 05, einen positiven Bescheid des Nord-FV für beide Vereine und eine Austragung der Spiele nach der derzeitigen Corona-Auszeit vorausgesetzt, in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga mit den „Adlerträgern“ zu tun bekommen. So wie die Teutonen, die im Falle eines Aufstiegs von der Kreuzkirche für die kommende Saison in das „Stadion Hoheluft“ des SC Victoria Hamburg umziehen würden, müsste auch die Phönix-Mannschaft in der Vierten Liga zunächst in einer Ausweichspielstätte in Aktion treten: „Nachdem die Lübecker Bürgerschaft den Buniamshof als vorübergehende Spielstätte durchgewunken hat wurde somit das nächste Hindernis genommen. Parallel planen wir gemeinsam mit der Stadt unsere Heimspielstätte an der Travemünder Allee für die Regionalliga fit zu machen“, hieß es auf der facebook-Seite des 1. FC Phönix.

Der Buniamshof ist nach der Lohmühle, in der der frühere Zweitligist und aktuelle Regionalliga-Spitzenreiter VfB Lübeck beheimatet ist, das zweitgrößte Stadion in der Marzipanstadt. Die an der Wallstraße gelegene Anlage ist zudem Schleswig-Holsteins größtes Leichtathletik-Stadion, in dem auch die Footballer der Lübeck Cougars ihre Zweitliga-Heimspiele austragen.


Link: SportNord-Bericht vom 27.03.2020 über den Verzicht des SV Todesfelde auf eine Regionalliga-Meldung

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