Testspiel: SCVM bekommt Lehrstunde vom LSK
10.02.2020

SCVM-Coach Thorsten Beyer musste eine klare
Niederlage hinnehmen.
Die Luft des Profi-Fußballs wehte am Sonntag am Zollenspieker, wo einst die Karriere der langjährigen Bundesliga- und heutigen Zweitliga-Profis Martin Harnik und Max Kruse (beide Hamburger SV) begann, als der Ost-Bezirksligist SC Vier- und Marschlande zum Testspiel den Nord-Regionalligisten Lüneburger SK Hansa herausforderte. Am Ende war die Elf von SCVM-Coach Thorsten Beyer chancenlos gegen die Salzstädter: Vier Gegentreffer pro Halbzeit ergaben einen deutlichen 0:8-Endstand. „Dem Ergebnis zum Trotz“ sei es „ein anständiger Test“ gewesen, hieß es anschließend auf der Internet-Seite der Vier- und Marschländer.

Auf dem Kunstrasenplatz am Zollenspieker hätten die Hausherren sogar in Führung gehen können, doch nach einem von Philipp Koschnick schön durchgesteckten Ball scheiterte Ceven Cahnbley freistehend an LSK-Keeper Haris Zlomusica (17. Minute). „Gute Laufleistung, abgesprochenes Anlaufen, das sah doch für eine Weile richtig nach Fußball aus“, hieß es auf der Internet-Seite des SCVM, der aber nach 21 Zeigerumdrehungen in Rückstand geriet: Nach einem von der Heim-Elf in die Arme von Zlomusica geschlagenen Freistoß fand der Torwart mit einem langen Schlag Can Düzel, der zwei Vier- und Marschländer stehen ließ und traf. Kurz darauf behauptete sich der mit Drittliga-Erfahrung vom SV Meppen ausgestattete Thorben Deters rechts und fand in der Mitte Düzel, der in das kurze Eck vollendete und seinen Doppelpack perfekt machte (24.). In der Schlussphase des ersten Durchgangs verdoppelten die Niedersachsen ihren Vorsprung: Erst versenkte Tomek Pauer aus 20 Metern brachial einen von den Hausherren suboptimal in die Mitte geklärten Ball (42.), ehe er drei Zeigerumdrehungen später freistehend einen von der rechten Seite kommenden Eckstoß zum 0:4-Pausenstand einköpfte.

Qendrim Xhafolli und Rainer Zobel, Trainer sowie Teamchef des LSK, brachten für den zweiten Abschnitt mehrere neue Kräfte. Unter anderem kam Marian Kunze, der sich als belebendes Element erwies und von Hasan Cengiz „bei allem Engagement nicht aus dem Spiel bekam“, wie es auf der Internet-Seite des SCVM hieß. Dort gaben die Verantwortlichen des Bezirksligisten zudem zu: „Spielerisch verlieren wir etwas die Struktur, kommen weniger mit Kombinationen aus der Bedrängnis, sondern agieren etwas mehr mit ungeordneten Bällen.“ Kunze war es schließlich auch, der von rechts mit einem perfekten Pass Deters fand, der aus acht Metern traf – 0:5 (62.). Einer Direktabnahme von Braima Balde (71.) folgte nur Sekunden später ein Eigentor, das zustande kam, weil Janik Wagner bei einem Klärungsversuch Artur Wysokinski anschoss (72.). Kurz vor Ultimo versenkte Balde mit einem weiteren Volleyschuss einen Querpass von Kunze, womit er ebenfalls einen Doppelpack schnürte und den 0:8-Endstand besiegelte.

Link: SportNord-Bericht vom 03.02.2020 über den Triumph des Lüneburger SK beim Osdorfer Blitzturnier

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