Oberliga: Wer hat Glück am Freitag, den 13.?
13.09.2019

Das Bramfelder Trainerduo Mirko Schulz (links) und Carsten Henning hofft am Freitagabend auf einen Heimsieg gegen Curslack-Neuengamme.
„Freitag der 13.“ Ist vielerorts das Synonym für Pech und Unglück. In der Oberliga Hamburg hoffen acht Mannschaften, die am Freitag, 13. September den achten Spieltag eröffnen, dass ihnen dieses Datum kein Pech, sondern Glück bringt …

Bereits um 19 Uhr empfängt der Neuling Bramfelder SV (Vorletzter mit vier Zählern) an der Ellernreihe den SV Curslack-Neuengamme (elfter Platz, sechs Punkte). Die Bramfelder verloren am vergangenen Sonntag nicht nur mit einem 1:2 beim diesjährigen Mitaufsteiger FC Union Tornesch zum dritten Mal in Folge, sondern auch Bilali Paraiso mit einer Roten Karte (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link). Die Curslacker hinken den eigenen Erwartungen ebenfalls hinterher, nachdem sie sich vor Wochenfrist mit einem 1:1-Unentschieden vom FC Süderelbe trennten. Zuletzt in der Oberliga-Saison 2013/2014 gewann das SVCN-Team beide Duelle gegen die Bramfelder (3:2 auswärts und 3:0 daheim). Das BSV-Team holte aus seinen letzten fünf Heim-Auftritten gegen die Curslacker nur einen Punkt (2:2 am 6. November 2005).

Etwas lauter zugehen dürfte es ab 19.30 Uhr im Stadion Hammer Park, denn mit dem Neuling Hamm United FC (zehnter Rang, acht Zähler) und dem TuS Osdorf (14. Platz, sechs Punkte) treffen zwei Mannschaften aufeinander, die sich unisono einer größeren Anhängerschaft erfreuen. Nachdem vor zwei Wochen das Flutlicht ausging, weshalb die HUFC-Partie gegen den SV Curslack-Neuengamme abgebrochen werden musste, hoffen nun alle Beteiligten auf eine Erleuchtung über 90 Minuten. Während die Hammer am vergangenen Sonntag bei ihrem diesjährigen Mitaufsteiger Hamburger SV III mit 0:2 verloren, kassierten die Osdorfer bereits vor Wochenfrist mit einem 1:3 gegen die TuS Dassendorf ihre dritte Niederlage in Folge (SportNord berichtete). Wie endet nun das erste Pflichtspiel zwischen dem TuS und Hamm United?

Zum klangvollen Duell zweier Traditionsvereine empfängt der SC Victoria Hamburg (dritter Platz, 14 Punkte) ebenfalls um 19.30 Uhr im Stadion Hoheluft den HSV Barmbek-Uhlenhorst (sechster Rang, zwölf Zähler). Sollte das Team von BU-Trainer Marco Stier am Lokstedter Steindamm gewinnen, würde es auch im Klassement an seinem Gegner vorbeiziehen. Am vergangenen Sonntag hatte „Vicky“ im Topspiel beim FC Teutonia 05 ein 2:2-Unentschieden erreicht, während die Barmbeker sich bereits vor Wochenfrist ebenfalls mit einem 2:2-Remis vom TSV Sasel getrennt hatten. In der vergangenen Saison hatte Barmbek-Uhlenhorst beide Duelle mit dem SC Victoria gewonnen (3:1 auswärts am 8. März und 2:1 daheim am 14. September 2018, also fast auf den Tag genau vor einem Jahr). Der letzte SCV-Heimsieg gegen BU datiert vom 29. März 2018 (2:1).

Und dann ist da noch das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Süderelbe (13. Platz, sechs Punkte) und dem Neuling Hamburger SV III (siebter Rang, zwölf Zähler), das um 20 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Kiesbarg angepfiffen wird. Die Süderelber sind seit fünf Runden sieglos. Nach zuvor drei Niederlagen in Folge erreichten sie am vergangenen Freitagabend aber immerhin ein 1:1-Unentschieden beim SV Curslack-Neuengamme. Die HSV-Dritte schlug am vergangenen Sonntag ihren diesjährigen Mitaufsteiger Hamm United FC mit 2:0. In der vorletzten Serie gewann dieses Duell jeweils der Gast, wobei die „Rothosen“ am 4. Mai 2018 mit dem verrückten Ergebnis von 8:6 (!) am Kiesbarg triumphierten, nachdem die Süderelber das Hinspiel in Norderstedt am 3. November 2017 mit 2:1 für sich entschieden hatten. Der letzte FCS-Heimsieg gegen den HSV III datiert vom 17. Oktober 2010 (2:1 noch in der Landesliga Hammonia).

Link: SportNord-Bericht vom 09.09.2019 über die 1:2-Niederlage des Bramfelder SV beim FC Union Tornesch

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