Aktuell: Vorfreude auf den Sportpark Steinwiesenweg
12.09.2019

Anhänger des HFC Falke verfolgen von der Tribüne aus ein Spiel am Steinwiesenweg.
Die Verantwortlichen des SV Eidelstedt sind voller Freude, dass ihre mit dem Bezirksamt Eimsbüttel geborene Idee eines Sportparks am Steinwiesenweg in die Tat umgesetzt wird. Momentan gibt es am Steinwiesenweg neben einem Grandplatz und einem Rasenplatz mit Tribüne, auf dem die Teams des HFC Falke ihre Heimspiele austragen, wenn das Rudi-Barth-Stadion nicht zur Verfügung steht, eine Sporthalle, die vom Gymnasium Dörpsweg benutzt wird.

Auf der Internet-Seite des SV Eidelstedt hieß es dazu:


„Antrag bewilligt – der Sportpark Steinwiesenweg entsteht

Vor rund drei Jahren hat der SV Eidelstedt Hamburg gemeinsam mit dem Bezirk Eimsbüttel die Idee geboren, auf der Bezirkssportfläche am Steinwiesenweg einen Sportpark zu errichten. Das Projekt nimmt jetzt konkrete Formen an. In einem gemeinsamen Antrag an den Senat haben die SPD und die Grünen diesen ersucht, das Projekt mit 1,9 Millionen aus dem Bürgerschaftssanierungsfonds Hamburg 2020 zu unterstützen. Dieser Antrag wurde nun einstimmig bewilligt!

Der SVE hat zuvor erste Elemente des Entwicklungskonzepts mit eigenen Mitteln umgesetzt. Das bereits vorhandene „GesundAktiv-Zentrum“ am Steinwiesenweg wurde saniert, zudem baut der Verein auf dem Gelände derzeit für 1,8 Millionen Euro eine Bewegungs-Kita für 85 Kinder, die im September 2020 eröffnet werden soll. Insgesamt hat der SVE damit rund 2,6 Millionen an Investitionskosten aufgebracht.

Durch den zu erwartenden Zuzug von knapp 4.000 Menschen wird der Stadtteil Eidelstedt bis in das Jahr 2025 eine Einwohnerzahl von über 37.000 aufweisen. Durch die Realisierung des Autobahndeckels, der als Grünzug südöstlich bis fast an den neuen Sportpark heranreichen wird, wird die bisherige Teilung des Gebietes rechts und links neben der Autobahn aufgehoben und die Bezirkssportanlage damit leichter erreichbar sein.

Im Mittelpunkt der Umbaumaßnahmen steht der 8.500 Quadratmeter große Hockeyplatz, der zu einer multifunktionalen Sport- und Freizeitfläche umgestaltet wird, die ganzjährig nutzbar sein soll. Skatebahnen, ein Boule-Platz, eine Gymnastikwiese, ein Fitness-Parcours sowie ein Balancier- und Niedrigkletterseilpfad sollen entstehen. Diese Flächen stehen auch der Allgemeinheit zur Verfügung. In der zudem geplanten Offenhalle (überdachtes Außenspielfeld) werden Basketball, Hallenfußball, Futsal, Gymnastik, Tanz- und Fitnesstraining angeboten. Neben dem SVE wird auch das Gymnasium Dörpsweg diese Offenhalle nutzen.
„Wir freuen uns sehr darüber, dass der Sportpark Steinwiesenweg realisiert wird“, erklärt Reinhard Körte, 1. Vorsitzender des SVE, „für Eidelstedt ist diese Entscheidung ein Quantensprung hinsichtlich Active City, Parksport und Bewegung im öffentlichen Raum.“

Der Sportpark wird in drei Schritten modernisiert. Derzeit entstehen Minispielfelder für Fußball und Beachvolleyball sowie eine Fitnessinsel, die mit 190.000 Euro aus Mitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtentwicklung (RISE), mit 150.000 Euro aus dem Integrationsfonds und 40.000 Euro aus dem Quartiersfonds finanziert wurden. „Da große Bereiche Eidelstedts zum RISE-Fördergebiet gehören, so auch der Bereich rund um den Steinwiesenweg, ist diese Entscheidung umso wichtiger für den gesamten Stadtteil“, so Körte weiter, „für den SVE gibt es mit den Planungen die notwendigen Entwicklungsperspektiven, um den Mitgliedern weiterhin attraktive Angebote zu unterbreiten.“

Der zweite Bauabschnitt betrifft das Gelände rund um das Dörpsweg-Gymnasium, die Kosten von 1,475 Millionen Euro übernehmen Schulbau Hamburg und RISE. Im dritten Abschnitt schließlich entsteht die neue Bewegungsfläche mit Kosten von rund vier Millionen Euro, wovon 1,5 Millionen Euro die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen aus RISE-Mitteln beisteuern will. 420.000 Euro kommen aus dem Quartiersfonds, die derzeitige Lücke von 1,9 Millionen Euro wird durch den städtischen Sanierungsfonds geschlossen. Der laufende Betrieb der Anlage wird vom SVE sichergestellt.“


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