Holsten-Pokal: Außenseiter-Sieg am Puckaffer Weg
08.08.2019

Trainer Kai Breese und die Duvenstedter Reserve
erreichten das Achtelfinale des Holsten-Pokals.
Im fünften Anlauf hat es den SC Eilbek II „erwischt“: Nach zuvor zwei Erfolgen im Holsten-Pokal sowie einem Sieg und einem Unentschieden in der Kreisliga 5 kassierte die SCE-Reserve am Mittwochabend mit einem 1:2 beim klassentieferen Duvenstedter SV II (A-Kreisklasse 8) ihre erste Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison. Obwohl sie „mit dem letzten Aufgebot“ an den Puckaffer Weg gereist seien, hätten sie den „Einzug in das Achtelfinale vollziehen wollen“, hieß es anschließend auf der facebook-Sete der Eilbeker.

Auf dieser wurde die Taktik der Duvenstedter wie folgt umschrieben: „Gegen den Ball versammelten sie sich tief in der eigenen Spielfeldhälfte und versuchten, punktuell Nadelstiche zu setzen.“ Gegen diese massive Defensive hätte sich ihr Team, ergänzten die SCE-Offiziellen, „sehr schwergetan und nur wenig Mittel gefunden, um Torchancen zu kreieren.“ Während Steffen Heinrich nach einer Vorlage von David Feldmeier den ersten Abschluss der Gäste produzierte, der aber erfolglos blieb, ging die Heim-Elf bei einem ihrer wenigen Gegenangriffe in Front: Nach einem schnell ausgeführten Einwurf ergab sich die Möglichkeit für eine Flanke, die Florian Waschnewski aus Nahdistanz zum 1:0 einschob (12. Minute). Das Team von der Fichtestraße schlug aber schnell zurück: Nach einer Freistoßflanke von Artur Lammert köpfte Jonathan Appel gegen die Laufrichtung von DSV-Torwart Joshua Jan Bakker zum 1:1 ein (20.).

Die Duvenstedter schnupperten am erneuten Führungstreffer, als Anton Klein nach einem weiteren Einwurf die Latte traf. Auf der Gegenseite zielte Feldmeier nach einer Hereingabe vorbei. „Aus dem Spiel heraus konnte Duvenstedt wenig Akzente setzen, Eilbek war mit knapp 80 Prozent Ballbesitz aber vollkommen ideenlos und erspielte sich keine weiteren Gelegenheiten“, hieß es auf der facebook-Seite der SCE-Reserve, deren Offizielle feststellten, dass das Bild nach dem Seitenwechsel „kaum anders gewesen“ sei. Zwar hatten die Hausherren fortan etwas mehr Ballbesitz, doch taten sich beide Teams schwer mit den Bedingungen, denn wegen des strömenden Regens während der ersten Halbzeit war der Boden nun „klitschnass“, wie es auf der facebook-Seite der Eilbeker hieß.

In der 72. Minute klingelte es dann jedoch abermals im Gehäuse von SCE-Keeper Marc Schultz: Einen Ballverlust der Gäste in der eigenen Spielfeldhälfte bestrafte Niklas Breese, indem er aus 16 Metern mit rechts abzog und nicht nur Tobias Marschler tunnelte, sondern auch Schultz „auf dem falschen Fuß erwischte“, wie es auf der facebook-Seite hieß. Die Gäste setzten in der Schlussphase alles auf die Karte Offensive – doch weil Dennis Dahms eine Freistoßflanke von Frank-Fabian Hagemann knapp verpasste, konnten sie sich nicht mehr in die Verlängerung retten. „Aufgrund einer disziplinierten Defensivleistung erreicht Duvenstedt die Runde der letzten 16 – und das nicht unverdient“, hieß es auf der facebook-Seite der Eilbeker.


Kommentare zum Artikel:




zurück
Druckversion


.