Oberliga: Vier Partien unter Flutlicht
19.10.2018

Empfängt seine alte Liebe: Frank Pieper-
von Valtier, jetzt Concordia-Coach, trifft auf
seinen Ex-Klub HSV Barmbek-Uhlenhorst.
Mit gleich vier Partien wird am Freitag, 19. Oktober der 13. Spieltag der Oberliga Hamburg eröffnet. Den Anfang macht das „Traditions-Duell“ zwischen dem Wandsbeker TSV Concordia (zwölfter Rang, 13 Zähler) und dem HSV Barmbek-Uhlenhorst (sechster Platz, 21 Punkte), das bereits um 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Jenfelder Bekkamp angepfiffen wird. Für Concordias Coach Frank Pieper-von Valtier ist dies eine ganz besondere Partie, denn er empfängt seine „alte Liebe“: In der Saison 2009/2010 sowie von 2011 bis zum Mai war er insgesamt acht Jahre lang BU-Trainer. Während sich sein Nachfolger Marco Stier mit den Barmbekern zuletzt über zwei klare Siege freuen konnte (6:2 beim VfL Pinneberg und am vergangenen Sonntag 4:1 gegen den TuS Osdorf), gewann Pieper-von Valtier mit „Cordi“ nur eine der letzten sechs Liga-Aufgaben und kassierte vor Wochenfrist eine 2:4-Heimpleite gegen den Hamburger Serienmeister TuS Dassendorf. In der vergangenen Saison gewann dieses Duell jeweils der Gast: BU triumphierte am 19. Mai mit 4:2 am Bekkamp und „Cordi“ am 1. September 2019 mit 3:1 an der Dieselstraße.

Ein weiterer Traditionsverein, der bisher hinter den (eigenen) Erwartungen zurückblieb, greift um 19.30 Uhr in das Geschehen ein: Der SC Victoria Hamburg (zehnter Rang, 17 Zähler) empfängt im Stadion Hoheluft den SV Rugenbergen (achter Platz, 18 Punkte). Mit einem Heimsieg würde „Vicky“ seinen Gegner also auch im Klassement überholen. Am vergangenen Sonntag triumphierte die Elf von SCV-Coach Jean-Pierre Richter mit 2:1 beim TSV Buchholz 08. Die Bönningstedter kassierten am selben Tag eine 2:4-Heimpleite gegen den Niendorfer TSV. In der vergangenen Saison gewann das SVR-Team am 27. April mit 4:3 am Lokstedter Steindamm. Der letzte Victoria-Heimsieg gegen Rugenbergen datiert vom 13. Mai 2016 (1:0).

Ebenfalls um 19.30 Uhr empfängt der TuS Osdorf (neunter Platz, 18 Punkte) auf seinem Kunstrasenplatz am Blomkamp den SV Curslack-Neuengamme (elfter Rang, 16 Zähler). Hierbei bietet sich wiederum den Gästen die Chance, mit einem „Dreier“ an ihrem Gegner auch in der Tabelle vorbeizuziehen. Die Osdorfer holten nur einen Punkt aus ihren jüngsten drei Partien und verloren zuletzt am vergangenen Sonntag mit 1:4 beim HSV Barmbek-Uhlenhorst. Dagegen gewannen die Curslacker ihre jüngsten beiden Aufgaben (4:2 beim FC Süderelbe und am vergangenen Sonnabend 7:0 gegen den VfL Pinneberg). In der vergangenen Saison entschied das SVCN-Team auch beide Duelle mit dem TuS für sich (4:2 auswärts am 4. August 2017 sowie 4:1 daheim am 2. Dezember 2017). Der letzte Osdorfer Heimsieg gegen die Curslacker datiert vom 12. Mai 2017 (2:1).

Und dann ist da noch das Duell zwischen dem FC Süderelbe (siebter Platz, 19 Punkte) und dem TSV Sasel (vierter Rang, 24 Zähler), das um 20 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Kiesbarg angepfiffen wird. Die Süderelber würden dem am vergangenen Sonntag errungenen 3:0-Erfolg beim Wedeler TSV (SportNord berichtete, siehe unten stehenden Link) nun zu gerne auch daheim den ersten Zu-Null-Sieg folgen lassen. Zuletzt hatten sie am Kiesbarg vor zwei Wochen eine 2:4-Pleite gegen den SV Curslack-Neuengamme kassiert. Die so stark in die Saison gestarteten Saseler gewannen nur eine ihrer jüngsten fünf Liga-Aufgaben. Am vergangenen Sonntag erreichten sie im Topspiel gegen Altona 93 immerhin ein 1:1-Unentschieden. In der vergangenen Saison gewannen die Saseler beide Duelle gegen die Süderelber klar (4:0 auswärts am 17. November 2017 und 7:3 daheim am 25. Mai). Der letzte FCS-Sieg gegen den TSV datiert vom 7. Mai 2006 (5:0 daheim).

Link: SportNord-Bericht vom 16.10.2018 über den 3:0-Sieg des FC Süderelbe beim Wedeler TSV

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