Kreisliga 8: Gencler geht leer aus
10.10.2018

Glänzte als Torschütze und Vorlagengeber: Der Heistmer
Heiko Jedmaski.
Das rettende Ufer war nah, doch die Spieler von Gencler Birligi Elmshorn konnten es nicht erklimmen. Dadurch, dass die Krückaustädter am Sonntag eine 2:4-Heimpleite gegen den TSV Heist kassierten, verpassten sie den Sprung auf den zum Klassenerhalt genügenden 13. Rang und bleiben Schlusslicht in der Kreisliga 8. Dagegen fuhren die „Heistmer Jungs“, die aus ihren vorherigen vier Gastspielen nur einen mageren Punkt geholt hatten, ihren ersten Auswärtssieg ein. „Endlich hat es auch in der Fremde geklappt“, freute sich TSV-Trainer Rainer Ossenbrüggen, der zudem feststellte: „Der zweite Sieg in Folge wird unseren Jungs gut tun.“

Wegen verletzungs- und urlaubsbedingter Ausfälle traten die Heistmer wieder einmal neu formiert an. „Wir mussten uns erst einmal finden“, sagte Rainer Ossenbrüggen. In der 27. Minute gab es einen laut Rainer Ossenbrüggen „fragwürdigen“ Elfmeter für die Heim-Elf, nachdem ein Gencler-Akteur im TSV-Strafraum nach einem Kontakt zu Boden gegangen war. Eugen Shvaychenko verwandelte zum 1:0. Die Gäste glichen jedoch zügig aus, als Marcel Mähl nach Vorarbeit von Heiko Jedamski das 1:1 gelang (30. Minute). Nur drei weitere Zeigerumdrehungen später kam es noch besser für die Heistmer: Nach einem Pass von Marc Richert traf Jedamski zur 1:2-Führung. „Kurz darauf hätten wir Gencler mit dem dritten Tor endgültig den Zahn ziehen können, haben aber eine Überzahl-Situation nicht gut ausgespielt“, berichtete Rainer Ossenbrüggen.

Nach der Pause suchte das TSV-Team aber weiter couragiert den Weg nach vorne und Hannes Grossmann erhöhte auf 1:3 (56.). Dann gab es aber einen Abstimmungsfehler bei den Gästen − weder ihr Torwart Nils Heidmann noch ein Verteidiger ging zum Ball −, den Baris Öztürk nutzte, um für die Elmshorner zum 2:3 zu verkürzen (79.). So wurde es noch einmal eng und die Hausherren warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Die Heistmer ihrerseits „spielten zahlreiche Überzahl-Situationen nicht gut aus“, wie Rainer Ossenbrüggen haderte, ehe der eingewechselte Moritz Grossmann von rechts flankte und Richert in der Mitte per Direktabnahme den 2:4-Endstand herstellte (91.).


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